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Skimming Bande

Automaten-Manipulierer sollen in Haft

DORTMUND Jetzt wird es ernst: Vier Mitgliedern einer rumänischen Skimming-Bande drohen lange Gefängnisstrafen. Die Staatsanwaltschaft hat für die geständigen Angeklagten, die 2011 reihenweise Geldautomaten präpariert haben, vor dem Landgericht zwischen zweieinhalb und viereinhalb Jahren Haft gefordert.

Automaten-Manipulierer sollen in Haft

Auf der Rückseite der Blende der Automaten befand sich doppelseitiges Klebeband.

Die beiden Haupttäter sollen jeweils für vier Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Ein einschlägig vorbestrafter minderjähriger Mittäter soll für drei Jahre und sechs Monate und eine Komplizin wegen Beihilfe für zweieinhalb Jahre in Haft. Die Bande hatte in den Ausgabeschächten der Geldautomaten Leisten mit Doppelklebeband versteckt. Dann warteten die Täter auf Bankkunden, deren Geld in der Klebefalle hängen blieb und räumten den Schacht leer. Ihre Beute bei 46 Taten: rund 4000 Euro. Vielen Kunden fiel die Manipulation allerdings sofort auf. Die Polizei schnappte die Bande im August in Brackel. Das Auto mit den Angeklagten Männern parkte auffällig lange vor einer Volksbank – ein Zeuge schöpfte Verdacht und rief die Polizei.  

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