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Gastro-Posse

Darum steht kein Imbiss auf dem Hombrucher Marktplatz

HOMBRUCH. Das Schaustellerpaar Leo und Erni Fichna wollte seine Bude auf dem Marktplatz in Hombruch aufstellen – konnte aber nicht. Mit Tobias Hölper wurde ein Ersatz gefunden. Er stellte seine Bude auf – doch ihn wollten die Hombrucher nicht. Die Geschichte einer Posse.

Darum steht kein Imbiss auf dem Hombrucher Marktplatz

Dieses Bild zeigt Bezirksbürgermeister Hans Semmler (l.) und die Verkäufer des Imbiss am Hombrucher Marktplatz (v.l.), Bastian Brennecke, Vanessa Grella und Mahmoud Nabu. Nach wenigen Tagen war die Bude schon wieder weg. Foto: Barz Foto: BARZ fotografie service | Ruedig

Seit Jahren bedienen sich die Hombrucher in der Vorweihnachtszeit auf dem Marktplatz an Fichnas Imbiss. Das sollte in diesem Jahr anders sein. Nachdem es zunächst danach aussah, als ob die Hombrucher doch nicht auf Pommes und Currywurst verzichten müssten, wurde auch aus dem Ersatzimbiss nichts.

Schon am Donnerstag, 16. November, sorgte die Nachricht, dass Erni und Leo Fichna nicht wie gewohnt ihren Imbiss würden aufstellen können, bei der Bezirksvertretung für lange Gesichter, als sie die Adventsaktionen im Stadtbezirk vorstellen wollte. Auch Erni Fichna wirkte darüber alles andere als glücklich. Dabei ist der Grund sogar sehr erfreulich: Ein Enkel der Fichnas hat den Stand auf dem großen Dortmunder Weihnachtsmarkt in der Innenstadt aufgestellt.

„Wir bedauern das sehr und waren zunächst enttäuscht“, sagte Hans Semmler, der noch an besagtem Donnerstag alle Hebel in Bewegung setzte, um doch eine Imbissbude auf dem Marktplatz in Hombruch anbieten zu können. Zunächst mit Erfolg. Er rief Tobias Hölper an, der bei „Hombruch karibisch“ aktiv ist und nicht lange überlegte.

Hombrucher entscheiden sich gegen den Imbiss

Schnell organisierte er einen Imbisswagen aus Wuppertal. Seit Montag vergangener Woche (20.11.) stand der Wagen auf dem Marktplatz, tags darauf gingen die ersten Bratwürste über die Theke. Doch nur eine Woche lang – und zu wenige.

„Vielleicht dauert es, bis sich die Leute daran gewöhnen“, sagte Bezirksbürgermeister Semmler noch in der vergangenen Woche. Bis zum 22. Dezember sollte der Imbiss von Tobias Hölper maximal stehen bleiben. „Wie lange genau“, sagte Hans Semmler, „entscheiden letztlich die Hombrucher selbst.“

Und die Hombrucher haben entschieden. Seit Anfang dieser Woche schon ist der neue Imbiss von Tobias Hölper Geschichte. „Wir geloben aber“, sagt Semmler, „im kommenden Jahr wieder einen Imbiss auf die Beine zu stellen.“

Sogar das Ordnungsamt spielte mit und erteilte Hölper die Erlaubnis, seinen Stand aufzustellen. Normalerweise kann das Wochen dauern. Hölper hatte die Erlaubnis schon nach wenigen Stunden.

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