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Start im Frühjahr 2018

Diese Männer planen den ersten "Indoor-Freizeitpark" für Drohnen

DORTMUND Andre Klunder (32) und Robin Kuprella (32) stehen vor dem großen Wurf: Die beiden Gründer wollen in Aplerbeck den deutschlandweit ersten „Indoor-Freizeitpark“ für Drohnenfliegen eröffnen. Eine Halle mit Nebenräumen haben sie bereits angemietet, im Frühjahr 2018 soll das Projekt an den Start gehen.

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Andre Klunder (l.) und Robin Kuprella wollen im nächsten Frühjahr mit ihrem „Indoor-Freizeitpark an den Start gehen.“

So soll es mal in der geplanten Drohnenhalle in Aplerbeck aussehen – mit Hindernisparcours für die Fluggeräte.

Die gute, alte Modelleisenbahn – das war einmal. Das Kind im Manne hat längst ein neues Spielzeug entdeckt: die Drohne. „Die Drohenfliegerei ist im Kommen“, sagt Andre Klunder. Und weil sich der männliche Spieltrieb auf Dauer nur schwer unterdrücken lässt, machen Klunder und sein Partner Robin Krupella mit ihrem Team ein Geschäft daraus. Sie haben die Firma „VR Nexus“ ins Leben gerufen, aus der in Kürze „droners“ werden soll.

Mit Risikokapital

Die beiden Gründer mit ihrem Team stehen auf dem Sprung, den deutschlandweit ersten Indoor-Freizeitpark für Drohnenfreunde zu eröffnen – mit und ohne 3-D-Brille (Virtual Reality). Für private und für gewerbliche Nutzer. Ihre Idee kommt an: Nicht allein, dass sie beim start2grow-Wettbewerb der Dortmunder Wirtschaftsförderung unter den „Top Ten“ landeten.

Das Duo hat auch einen Dortmunder Investor gefunden, der ihre Idee nicht nur ideell unterstützt. Sondern mit echtem Kapital, mit Risikokapital. „Wir sind im sechsstelligen Bereich“, sagt Klunder. Klunder hat seinen Industriemeister für Metall in der Tasche und arbeitet als Berufsschullehrer, Partner Robin Krupella ist Programmierer. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen für Gründer, die ihren künftigen Kunden und Besuchern die Tür für eine neue Spielwelt öffnen wollen.

Objekt bereits angemietet

Das Objekt ist bereits gefunden und angemietet: Es handelt sich um eine Immobilie der Firma Tridelta Magnetsysteme am Aplerbecker Edelstahlweg. Sie wurde vormals von der Polizei als Traininingsstätte genutzt. Hauptort des Geschehens wird eine rund 1200 Quadratmeter große Halle mit bis zu 6,50 Meter hohen Decken. Sie wird das eigentliche Spielfeld, auf dem die Drohen von Profis und Fortgeschrittene den Luftraum besetzen. Sie können ihre Geschicklichkeit auf einem Hindernis-Parcours unter Beweis stellen und bei Turnieren, die ebenfalls geplant sind.

Natürlich sind auch Anfänger willkommen. Sie haben die Möglichkeit, sich bei Bedarf zunächst in einer Testhalle fit machen zu lassen. Wer möchte, kann mittels einer 3-D-Brille „mitfliegen“ und in die virtuelle Welt abtauchen. Oder das Spektakel auf den Flugfeldern von der Lounge und der ebenfalls geplanten „Cocktail-Skybar“ verfolgen. Auch Räume für Schulungen und für Reparaturen sollen bereitgehalten werden.

Bauanträge eingereicht

Dafür, dass Klunder und Kuprella „noch bis eine Stunde vor Abgabe“ an ihrem Businessplan geschrieben haben, sind die beiden Gründer schon weit gekommen: Der Kapitalgeber ist da, der Bedarf ist da, wie sie sagen, und die notwendigen Bauanträge liegen allesamt bei der Stadt. „Wir haben viel Unterstützung bekommen“, fasst Kuprella zusammen – und von der Stadt die ersten Signale, dass es wohl klappen wird. Im Herbst sollen die Umbauarbeiten starten und im Frühjahr 2018 die ersten Drohnen. Kontakte mit einer Brauerei haben sie auch schon.




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Andre Klunder (l.) und Robin Kuprella wollen im nächsten Frühjahr mit ihrem „Indoor-Freizeitpark an den Start gehen.“

So soll es mal in der geplanten Drohnenhalle in Aplerbeck aussehen – mit Hindernisparcours für die Fluggeräte.

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