Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

1. Advent und verkaufsoffener Sonntag

Dortmund droht am Wochenende ein Parkchaos

DORTMUND Am ersten Adventssamstag (2.12.) und zum verkaufsoffenen Sonntag (3.12.) strömen erfahrungsgemäß Massen in die City. Um Geschenke zu kaufen und über den Weihnachtsmarkt zu bummeln. In den vergangenen Jahren sorgten Verkehrskadetten dafür, dass ein ganz großes Verkehrschaos ausblieb. Diesmal sind die Lotsen allerdings nicht im Einsatz.

Dortmund droht am Wochenende ein Parkchaos

Vor dem Parkhaus in der Thier-Galerie stauten sich in den vergangenen Jahren an den Adventssamstagen stets die Autos. Das könnte auch diesmal wieder so sein. Foto: Dieter Menne

Alle Jahre wieder gab’s Ärger, wenn sich an den Adventssamstagen der Verkehr in der City staute. Auf Initiative des Cityrings wirkt die Stadt dem Problem seit einigen Jahren entgegen: An den vier Samstagen vor Heiligabend sowie am verkaufsoffenen Sonntag waren Verkehrskadetten im Einsatz, um das elektronische Verkehrsleitsystem zu unterstützen.

Je rund 20 jugendliche Mitglieder der Verkehrswacht Dortmund informierten über freie Plätze in den Parkhäusern, wiesen Wege und verhinderten, dass Autofahrer in Fußgängerbereiche gelangten.

Keine Verkehrskadetten im Einsatz: Parkchaos droht

Diesmal schwärmen an den Adventssamstagen und am verkaufsoffenen Sonntag in der City (3.12., 13-18 Uhr) keine Lotsen aus. Denn sie können nur arbeiten, wenn sie von Mitarbeitern des Tiefbauamtes begleitet werden, die im Zweifelsfall Anordnungen durchsetzen oder Zufahrten sperren.

DORTMUND Nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz 2016 wird der Dortmunder Weihnachtsmarkt dieses Jahr verstärkt gesichert: Neben einem LKW-Verbot auf den Straßen innerhalb des Walls von 13 bis 23 Uhr werden an 15 Stellen Betonsperren aufgebaut. Und das ist nur ein Teil des Sicherheitskonzepts.mehr...

Bloß sind die Tiefbauamtsmitarbeiter nicht verfügbar: Sie sind in den LKWs im Einsatz, die als Schutz den Weihnachtsmarkt absperren. Und so teilte die Stadt Cityring-Chef Dirk Rutenhofer diese Woche mit, dass es diesmal keine Verkehrskadetten gibt.

Besucher nutzen südliche Parkhäuser in Dortmund

„Der Cityring hat Verständnis dafür, wir bedauern das aber sehr“, sagt Rutenhofer. Denn es bedarf keiner allzu großen Schwarzmalerei, um – ohne Verkehrskadetten und Absperrungen – ein Parkchaos zum Beispiel für kommenden Samstag und Sonntag vorherzusehen. Und den damit verbundenen Ärger vieler Besucher.

Das Problem ist stets dasselbe: Die meisten Besucher fahren über die Märkische Straße oder die Ruhrallee in die City, wo sich schon erste Staus bilden. Von dort fährt das Gros der Besucher die Parkhäuser in der südlichen Innenstadt an, vor allem jene am Stadtgarten und Hansaplatz, an der Thier-Galerie und am Kaufhof. Dort bilden sich lange Schlangen.

„Die Leute warten lieber an ihrem Stammparkhaus, anstatt zu einem anderen zu fahren“, sagt Simon Kinz, Geschäftsführer der Dopark GmbH, die mehrere Parkhäuser betreibt. „Es lohnt sich aber, einmal um den Wall herumzufahren“, sagt Kinz. Die Tiefgarage am Konzerthaus und das Parkhaus am Westentor seien bei solch besucherstarken Tagen nie ausgelastet. Auch am Bissenkamp, Freistuhl und Hauptbahnhof befinden sich viele Parkplätze. Und der Fußweg von diesen Parkhäusern in die City sei ja nicht weiter als der von den südlichen Parkhäusern, sagt Kinz. Das wüssten viele nicht.

Stadt Dortmund will von Parkchaos nichts wissen

Vom drohenden Parkchaos will man bei der Stadt nichts wissen. „Aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre (mit Verkehrskadetten, Anm. d. Red.) geht das Tiefbauamt davon aus, dass die Verkehrsabwicklung zufriedenstellend abgewickelt werden kann“. Der Besucherandrang verteile sich ja auch über den Tag. „Temporäre Störungen bei erhöhtem Verkehrsaufkommen“ seien indes „unvermeidbar“.

Die Stadt wie auch die Stadtwerke (DSW21) empfehlen, auf Bus und Bahn umzusteigen.

Wer nicht gänzlich aufs Auto verzichten möchte, kann auch die P+R-Plätze nutzen. Diese befinden sich unter anderem an den S- und Stadtbahnhaltestellen Fredenbaum, Hafen, Schulte-Rödding, Lütgendortmund, Germania, Clarenberg, Hacheney und Sölde.

Preislich sieht es wie folgt aus: Ein Tagesticket kostet 6,80 Euro. Bis zu vier weitere Personen zahlen nur je weitere 3,20 Euro. Wer nach 18 Uhr unterwegs ist, kann das "Happy-Hour-Ticket" für 2,99 Euro nutzen. Das ist allerdings nur als Handy-Ticket erhältlich. Weitere Infos dazu gibt es unterwww.bus-und-bahn.de.

DORTMUND Nun strahlt auch der angeblich größte Weihnachtsbaum der Welt in vollem Glanz: Am Montagabend ist der Dortmunder Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet worden. Noch bis zum 30. Dezember haben die rund 300 Stände geöffnet. Glühweinpreise, Neuerungen, Sicherheitskonzept - hier gibt es alles Wissenswerte zum Weihnachtsmarkt in der Citymehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

DSW21

Verspätungen bei Bussen und Bahnen in Dortmund häufen sich

DORTMUND Busse und Bahnen der Dortmunder Stadtwerke (DSW21) sind im Jahr 2017 wohl noch etwas unpünktlicher als in den Vorjahren. Derzeit stecken sie oft im dichten Vorweihnachtsverkehr fest, Bahnen sind fast täglich in Unfälle verwickelt. Und: Es mangelt an der Information der Fahrgäste.mehr...

Konzert in Westfalenhalle

Marius Müller-Westernhagen singt für die Freiheit

DORTMUND. Marius Müller-Westernhagen ist einer der wenigen deutschen Musiker, die die Menschen mit 69 Jahren genauso begeistern wie mit 39. Bei seinem MTV-Unplugged-Konzert in der Dortmunder Westfalenhalle 1 gab es Standing Ovations, politische Statements und ganz besondere Duette.mehr...

„Verhältnisse wie im Kreuzviertel“

Brackeler klagen über zu viele parkende Autos von Tedi-Mitarbeitern

Brackel Rüdiger und Bärbel Knievel ärgern sich über die Mitarbeiter der Firma Tedi, die die kleinen Straßen um den Welschenacker in Brackel zuparken. Eine Sprecherin der Firma gelobt Besserung.mehr...

81-jährige Dortmunderin

100-Prozent-Behinderte gibt Kampf um geringeren Rundfunkbeitrag auf

DORTMUND Mehr als ein Jahr lang hat die 81-jährige Helene Stadermann um eine Ermäßigung des Rundfunkbeitrags gekämpft. Mit ihren attestierten 100 Prozent Behinderung steht ihr das zu. Doch jetzt gibt sie auf. Sie hat das Gefühl, „gegen das Amt“ nicht anzukommen.mehr...

Kirchhörder Straße

Großbaustelle gefährdet Händler-Existenzen

Lücklemberg Seit drei Wochen ist die Kirchhörder Straße nur einseitig befahrbar. Autofahrer werden über die Zillestraße, Hagener Straße und Olpketalstraße umgeleitet. Für die lokalen Einzelhändler ist die Situation existenzbedrohlich.mehr...

Stadt gewinnt Rechtsstreit

Beamten-Familie muss weiterhin 500 Euro Kita-Gebühren zahlen

DORTMUND/GELSENKIRCHEN Eine Familie aus Dortmund muss pro Monat Kindergarten-Beiträge in Höhe von rund 500 Euro für die Tochter zahlen. Alle Versuche, die Summe zu drücken, sind am Freitag vor Gericht gescheitert. Was auch daran liegt, dass die Eltern Beamte sind.mehr...