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Nacht zu Samstag

Dortmunder Hauptbahnhof war vorübergehend gesperrt

DORTMUND Der Dortmunder Hauptbahnhof wurde in der Nacht zu Samstag evakuiert und blieb rund eineinhalb Stunden gesperrt. Gegen 23.30 Uhr war ein herumstehender Trolley als verdächtiger Gegenstand aufgefallen - daraufhin rückte ein Entschärfer-Team der Polizei an. Das gab jedoch Entwarnung. Gegen 1 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben.

Dortmunder Hauptbahnhof war vorübergehend gesperrt

Blick auf den Dortmunder Hauptbahnhof: An Wochenende ist nachts hier viel los.

Der Karfreitag war schon fast ruhig über die Bühne gegangen, als es am Dortmunder Hauptbahnhof einen Alarm gab: Nach Angaben eines Mitarbeiters der Leitstelle der Bundespolizei wurde ein Gegenstand gefunden und "angenommen, dass es etwas Schlimmeres sein könnte". Der Gegenstand: ein am Gleis 11-16 herumstehender Trolley. Den Besitzer suchten die Bundespolizisten vergeblich. 

Entschärfer-Team der Polizei rückte an - Entwarnung

Gegen 23.30 Uhr, so der Bundespolizist, sei der Hauptbahnhof evakuiert worden. Die Bahnhofshalle wurde mit Flatterband abgesperrt. Ein Entschärfer-Team der Polizei rückte an; dessen weißer Lastwagen mit viel Technik und Arbeitsgerät parkte auf dem Bahnhofsvorplatz. 

Die Spezialisten untersuchten den Koffer, hätten dann aber schnell "Entwarnung" gegeben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. "Der Trolley wurde geröntgt und als harmloses Gepäckstück identifiziert."

Wo der Besitzer des Koffers war, ist bislang unklar. 

21 Züge hatten Verspätungen oder fielen aus

Nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn waren die Gleise 7-23 zwischen 23.30 Uhr und 1 Uhr gesperrt. 21 Züge seien betroffen gewesen: Die meisten von ihnen konnten wegen der Sperrung nicht in den Dortmunder Hauptbahnhof einfahren und mussten warten. 

Das Gros der betroffenen Züge habe Verspätungen von rund 15 Minuten gehabt; die längste Verspätung eines Zuges seien 51 Minuten gewesen. 

Einige Züge seien den Dortmunder Hauptbahnhof wegen der Sperrung gar nicht angefahren.

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