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Zetteltrick in Lütgendortmund

Dortmunder überlistet zwei Trickdiebinnen

Lütgendortmund Er wollte nur helfen und wurde am Ende bestohlen: Während ein 71-jähriger Dortmunder für Kinder spenden wollte, beklauten ihn zwei Trickdiebinnen. Das beherzte Eingreifen eines 44-Jährigen sorgte dann aber noch für ein gutes Ende.

Dortmunder überlistet zwei Trickdiebinnen

Die Polizisten nahmen die beiden Trickdiebinnen vorläufig fest. Foto: dpa

Wie die Polizei jetzt erst berichtete, war der 71-Jährige am Montagmittag am Heinrich-Sondermann-Platz unterwegs, als ihn eine 23- und eine 24-jährige Dortmunderin ansprachen. Sie baten ihn gegen 11.55 Uhr um Spenden für Kinder. Als der Dortmunder sein Portmonee rausholte, verwickelten die beiden Trickdiebinnen den Mann in ein Gespräch. Dabei hielten sie einen Zettel über seine Geldbörse und entwendeten ihm heimlich einen dreistelligen Bargeldbetrag.

Frauen sind polizeibekannt

Nachdem die beiden Dortmunderinnen weitergingen, bemerkte der 71-Jährige, dass ihm das Geld fehlt. Ein aufmerksamer 44-Jähriger aus Dortmund erkannte die Lage des Seniors und eilte den Verdächtigen hinterher. Er konnte sie bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festhalten.

Bei der Durchsuchung der polizeibekannten Frauen fanden die Beamten den Bargeldbetrag und beschlagnahmten diesen zur Eigentumssicherung. Die Frauen wurden vorläufig festgenommen, nach der Vernehmung mussten sie aufgrund fehlender Haftgründe entlassen werden.

In einer Pressemitteilung gibt die Polizei Dortmund Präventionstipps:

Wichtig: Trickdiebe sind erfinderisch und versuchen als „Spendensammler“, „Wasserwerker“, „falsche Kripo-Beamte“ oder Ähnliches gerade Senioren zu überlisten. Opfer sollen auf ihr Bauchgefühl hören. Sollten einem Fremde zu nahe kommen, empfiehlt die Polizei, laut um Hilfe zu rufen oder im Zweifelsfall immer die Polizei zu verständigen.

Gerade Kinder und Enkel sollen ihre Eltern und Großeltern schützen. Dazu bieten die Spezialisten vom Kriminalkommissariat Opferschutz und Prävention Beratung zu Verhaltensweisen an. Den Seniorensicherheitsberater bei der Polizei Dortmund erreichen Interessierte unter Tel. (0231) 1 32 79 50.

DORTMUND Terror und Extremismus: Der Staatsschutz der Dortmunder Polizei spürt die politische Großwetterlage. Es gibt Fälle, in denen die Ermittler mit Spezialeinsatzkommandos vorgehen. Im großen Zuständigkeitsbereich der Dortmunder Polizei bekommt das Staatsschutz-Kommissariat weit über die Stadtgrenzen hinaus die politische Großwetterlage zu spüren.mehr...

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