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Gregor Lange

Dortmunds neuer Polizeipräsident im Schnellcheck

DORTMUND Mit Sorge blickt er auf die Nordstadt. Gegen den Rechtsextremismus in der Stadt will er keinen Deut nachlassen. Borussia Dortmund kennt er als Fan und Vereinsmitglied. Dortmunds neuer Polizeipräsident heißt Gregor Lange. Wer ist der Neue an der Spitze des Präsidiums? Ein Schnellcheck.

Dortmunds neuer  Polizeipräsident im Schnellcheck

Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange will das Vertrauen in die Polizei stärken.

Persönliches 1962 in Dortmund geboren, verheiratet, drei Kinder. Abitur auf dem Reinoldus-Gymnasium in Dorstfeld. Studium der Rechtswissenschaften in Bonn. Dann Referendar am Landgericht Dortmund und Einstieg in verschiedene Landesbehörden. Mitglied der SPD und beim BVB (ohne Dauerkarte).

So wirkt der neue Polizeipräsident Gregor Lange ist sehr wortgewandt und souverän. Er wirkt zielstrebig, erfahren, freundlich und offen. Der Jurist sitzt bei den harten Polizeithemen fest im Sattel. Der Mann kann und wird in seiner Heimatstadt Dortmund "klare Kante" zeigen. Sein Motto: "Sich erst informieren - dann entscheiden".

Gregor Lange über Dortmund Der gebürtige Dortmunder ist ein Fan dieser Stadt: "Ich fühle mich hier sauwohl." Er nennt die Westfalenhallen, den BVB, das Konzerthaus, eine attraktives Zentrum, den Phoenix-See und die "dynamische Struktur dieser Stadt". Ihre Gegensätze machten die Arbeit als Polizeipräsident spannend.

Die Nordstadt ist sein erstes Thema Bei einem Pressegespräch am 4. März spricht Gregor Lange zuallererst die Nordstadt an: "Wir müssen den Kontrolldruck gegen Kriminelle hoch halten". Er lässt deutlich erkennen, dass erste Erfolge durch gemeinsames Handeln von Polizei und Stadt erkennbar seien - und dass ihm das noch lange nicht reicht.

Klare Ansage gegen Rechtsextremismus "Dortmund ist nicht geprägt vom Rechtsextremismus", stellt Gregor Lange fest und ergänzt: "Selbst wenn der öffentliche Eindruck entstanden ist, dass rechtsextreme Aktivitäten nachgelassen haben: Das ist für mich kein Grund, nachzulassen." Nazis würden das Leben in Dortmund "empfindlich stören" - "die Polizei muss ihre Räume eng halten".

Sicherheit beim Fußball gemeinsame Aufgabe Die Polizei und Borussia Dortmund müssen Seite an Seite das Problem "Fußball und Gewalt" eindämmen. Lange: "Ich betrachte es mit Sorge, dass wir nicht mehr allein von Fans, sondern auch von Chaoten und Kriminellen sprechen." In diese Betrachtung zieht er eine kleine Gruppe von Rechtsextremisten ein, die sich unter dem "Deckmantel Fans" ins Stadion einschleichen würden.

"Das Derby ist sicher" Gregor Lange rechnet fest mit einer für die friedlichen Fans sicheren Bundesliga-Partei zwischen dem BVB und Schalke am 25. März 2014. "Es gibt keinen Anlass zu zweifeln, dass dieses Spiel sicher über die Bühne geht. Das Einsatzkonzept der Polizei ist aus meiner Sicht gut. Wir treffen Vorkehrungen."

Personalprobleme bei der Polizei "Wir können wegen der Schulden in NRW nicht aus dem Vollen schöpfen", sagt der neue Polizeipräsident über den Personalschwund bei der Polizei, "aber für die notwendigen Aufgaben muss ich als Polizeipräsident unter Einsatz meiner Möglichkeiten die erforderichen Ressourcen einfordern." Gregor Lange will "sorgfältig prüfen", ob die Polizei Dortmund richtig aufgestellt ist.

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