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49-Jähriger springt ins Gleisbett

Flaschensammler riskiert sein Leben für 25 Cent

DORTMUND Ein 49-jähriger Mann hat am Freitagabend sein Leben riskiert: Der Mann war wegen einer PET-Flasche (25 Cent Pfand) in die Gleisanlagen am Dortmunder Hauptbahnhof gesprungen - und löste damit einen Großeinsatz der Bundespolizei aus. Details und weitere Einsätze finden Sie in unserer Einsatz-Übersicht.

  • Fall 1: Für 25 Cent riskierte am Freitagabend (17. März) ein 49 Jahre alter Flaschensammler im Dortmunder Hauptbahnhof sein Leben. Wie die Bundespolizei mitteilt, sprang der Dortmunder vor einem stehenden Zug, der bereits das Ausfahrtsignal erhalten hatte, in die Gleisanlagen, um eine PET-Flasche (25 Cent Pfand) aufzuheben. Dass sich auf dem Gegengleis bereits ein Zug in Bewegung gesetzt hatte, interessierte den Mann nach Zeugenaussagen herzlich wenig. Ein Bahnmitarbeiter fordert den Dortmunder daraufhin sofort auf, die Gleisanlagen zu verlassen. Bundespolizisten stellten den Mann zur Rede und klärten ihn über sein lebensgefährliches Verhalten auf. Da er überhaupt nicht einsichtig war, wurde gegen ihn ein 25 Euro Bußgeld verhängt. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Lebensgefahr solcher Handlungen hin.

 

  • Fall 2: Ein 20-jähriger Kölner beleidigte und verletzte am Freitagmorgen (17. März) zwei Bundespolizisten. Gegen 7 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei zu einem Regionalexpress gerufen. In diesem sollte sich ein "Fahrgast" aufhalten, der wegen seines aggressiven Verhaltens von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden sollte. Nachdem der 20-jährige Kölner den Zug verlassen hatte, beleidigte er die Einsatzkräfte. Da er sich weigerte seine Personalien anzugeben, wurde er zur Wache gebracht. Dort griff er unvermittelt einen Bundespolizisten mit einem Faustschlag an. Dieser konnte den Kölner überwältigen und fesseln. Dabei wurde er leicht verletzt. Warum der Mann so aggressiv gegen die Beamten reagierte, konnte nicht ermittelt werden. Möglicherweise liegt sein Verhalten im Alkoholkonsum begründet. Gegen den bereits polizeibekannten 20-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands eingeleitet.

 

  • Fall 3: Offensichtlich den Alkohol nicht vertragen hat ein 47-jähriger Bochumer am Samstagmorgen (18. März) am Dortmunder Hauptbahnhof: Gegen 8 Uhr, so heißt es in einer Pressemitteilung, machten Bahnmitarbeiter eine Streife der Bundespolizei auf den Bochumer aufmerksam. Dieser sollte Reisende auf dem Vorplatz belästigt haben und weigerte sich zudem, den Dortmunder Hauptbahnhof zu verlassen. Reiseabsichten hatte der Mann offenbar nicht. Während der Sachverhaltsaufnahme informierte ein Zeuge die Einsatzkräfte, dass der 47-Jährige, grundlos, einen Mülleimer kaputt getreten hätte. Auf dem Vorplatz konnte dann auch direkt der angerichtete Schaden des Bochumers sofort aufgenommen werden. Auf der Wache stellte sich später heraus, dass der Mann mit 1,98 Promille nicht unerheblich alkoholisiert war. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet. Zudem durfte er seinen Rausch in der Ausnüchterungszelle ausschlafen.
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