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Wilde Verfolgungsjagd

Illegales Wall-Rennen endet vor Ampelmast

DORTMUND Zwei Autofahrer haben sich am späten Dienstagabend ein Rennen auf dem Wall geliefert. Zivilfahnder der Polizei nahmen die Verfolgung auf. Während ein Autofahrer anhielt, trat die andere Renn-Teilnehmerin aufs Gaspedal. Es folgte eine schier wahnsinnige Verfolgungsjagd, die schließlich vor einer Ampel endete.

Illegales Wall-Rennen endet vor Ampelmast

Die Verfolgungsjagd mit der Polizei endete für die Fahrerin des blauen Opel Corsa an einem Ampelmast. Die Fahrerin verletzte sich leicht.

Wie die Polizei am Mittwoch in einer Pressemitteilung schreibt, begann das Rennen am Dienstag um kurz vor Mitternacht auf dem Wallring. Die zivil gekleideten Beamten fuhren gegen 23.30 Uhr auf dem Schwanenwall in Richtung Norden.

Plötzlich schossen links und rechts zwei Autos mit hoher Geschwindigkeit vorbei. Mit Blaulicht und Martinshorn nahmen die Polizisten die Verfolgung auf. An der Kreuzung Schwanenwall/Bornstraße kam ein Verkehrsteilnehmer schließlich zur Vernunft und bremste seinen Wagen ab.

Mit Vollgas durch die City

Das andere Auto, ein blauer Opel, beschleunigte hingegen und raste bei Rotlicht über die Kreuzung. Nur mit großer Mühe blieben die Polizisten an dem flüchtenden Auto dran. Die Verfolgungsfahrt führte über den nördlichen Wallring, ehe der PKW in die Rheinische Straße einbog. Über die Ritterstraße und Brinkhoffstraße kehrte der Opel wieder auf den Königswall zurück. Mit hoher Geschwindigkeit ging es weiter in Richtung Osten. 

An der Kreuzung Burgwall/Bornstraße nahm die rasante Fahrt ein Ende. Die Linkskurve in Richtung Bornstraße war die letzte für den flüchtenden Pkw. Der Opel prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Ampelmast. Durch die Kollision knickte der Ampelmast ein, das Auto hat einen Totalschaden.

22-Jährige verletzte sich leicht

Die Fahrerin, eine 22-jährige Dortmunderin, verletzte sich leicht. Ihr 23-jähriger Beifahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Bei der Verfolgungsfahrt missachtete die Frau über ein Dutzend rote Ampeln. Dabei kam es zu mehreren gefährlichen Situationen. So konnten mindestens drei umsichtige Autofahrer eine Kollision durch Vollbremsungen verhindern.

Die Begründung der 22-Jährigen für ihre rücksichtslose Flucht schießt laut Polizei den Vogel ab: Sie habe Angst gehabt, bei einer Kontrolle wegen des illegalen Straßenrennens ihren Führerschein zu verlieren. Die Mühe hätte sie sich sparen können - der Lappen ist weg. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 30.000 Euro.

Der Halter des andere an dem Rennen beteiligten Wagens, ein Seat, wurde mittlerweile von der Polizei ermittelt. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet. 

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