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Krankenhaus Lütgendortmund schließt Geburtshilfe

DORTMUND Das Evangelische Krankenhaus in Lütgendortmund schließt seine geburtshilfliche Abteilung zum 12. Dezember. Die Gynäkologie bleibt dagegen weiterhin am EvK unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Wolfram Jäger mit 40 Planbetten bestehen.

Krankenhaus Lütgendortmund schließt Geburtshilfe

Zum 12. Dezember schließt die Geburtshilfe am Evangelischen Krankenhaus Lütgendortmund.

In die Schlagzeilen geraten war der Bereich Geburtshilfe, als am 21. April 2008 auf tragische Weise die 17-jährige Jacqueline Schultze kurz nach der Geburt ihrer Tochter Celine-Justine starb. Nach einem ersten Gutachten war bei der Toten eine starke Vergrößerung der rechten Herzkammer festgestellt worden. Die genauen Todesumstände sind aber noch immer nicht geklärt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Ein Experte auf dem Gebiet der Gynäkologie aus Süddeutschland soll klären, ob den Ärzten ein Behandlungsfehler vorzuwerfen ist.

Mangel an Fachärzten

Zu den Gründen der in Abstimmung mit der Bezirksregierung Arnsberg und dem Gesundheitsamt der Stadt beschlossenen Schließung der Geburtshilfe, heißt es aus dem EvK: Durch den Mangel an Fachärzten wären in letzter Zeit die vorgeschriebenen „Mindestanforderungen an prozessuale, strukturelle und organisatorische Voraussetzungen für geburtshilfliche Abteilungen“ nur durch Hinzuziehen externer Ärzte einzuhalten gewesen. Die Bitte eines Oberarztes um Vertragsauflösung wegen einer Praxisübernahme habe diese Situation noch verschärft. Nur in geringem Maße steigende Fallzahlen hätten zusätzlich wirtschaftliche Probleme gebracht, heißt es.

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