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In Dortmund

Notarzteinsatz: Gleise im Hauptbahnhof waren gesperrt

DORTMUND Der Bahnverkehr am Hauptbahnhof Dortmund war am Dienstagabend teilweise eingestellt. Die hinteren Gleise des Bahnhofs waren nach einem Notarzteinsatz für mehrere Stunden gesperrt.

Notarzteinsatz: Gleise im Hauptbahnhof waren gesperrt

Auf dem Bahnsteig des Hauptbahnhofs sind am Dienstagabend viele Rettungskräfte und Polizisten unterwegs. Foto: Oliver Schaper

Wie die Bundespolizei auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte, war gegen 18.20 Uhr eine Person an Gleis 20 unter einen einfahrenden Zug geraten. Die Polizei geht nach Zeugenangaben von einem Suizidversuch aus. Die Gleise waren bis 21 Uhr gesperrt. Im Anschluss an den Notarzteinsatz und die Ermittlungen der Polizei konnte der Bahnverkehr wieder freigegeben werden.

Mann lebensgefährlich verletzt im Krankenhaus

Die Gleise 18, 20, 21, 23 waren vorübergehend gesperrt. Zunächst hatten die Rettungskräfte den lebensgefährlich verletzten Mann aus dem Gleisbett geborgen und in ein Krankenhaus transportiert. Im Anschluss ermittelte die Polizei an dem Unfallzug. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Zeitweise kam es zu Verspätungen.

Weitere Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Der Zugführer wurde laut dem Pressesprecher der Bundespolizei Volker Stall aufgrund eines Schocks notfallseelsorgerisch betreut.

Wir haben uns entschieden, im Normalfall nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche zu berichten, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Der Grund für unsere Zurückhaltung ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Suizide oder Suizidversuche. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Telefon: 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.

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