Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Asselner Hellweg

Parkende LKW bleiben Problem

Für Radfahrer gefährlich wird es, wenn der Fuß- und Radweg gegenüber der Einfahrt zum Rewe-Zentrallager am Asselner Hellweg von LKW zugeparkt ist, sie auf die Gleise ausweichen müssen und dann die Bahn kommt. Von einem Beinaheunfall mit der ihm entgegenkommenden Stadtbahn berichtet Anwohner Christian Schmitz, der mit Rad und Kinderanhänger unterwegs war.

Parkende LKW bleiben Problem

Die LKW dürfen nicht auf dem Geh- und Radweg stehen, tun es aber trotzdem: Erscheint die Bahn, geraten die Radler schnell in brenzlige Situationen.

„Glücklicherweise konnte ich rechtzeitig bremsen, der Bahnfahrer war auch umsichtig unterwegs“, erzählt er. „Der Rest des Weges ging dann in Schlangenlinien zwischen den LKW her. Mal über die Gleise, dann wieder über die Wiese.“

Vor Feiertagen und am Wochenende würden zehn Sattelzüge und mehr verbotenerweise dort stehen, schildert der Asselner. Die Notdurft werde in den Büschen und Feldern erledigt, Motoren würden wegen der Klimaanlagen laufen, Kühlaggregate vor sich hinbrummen. Der Hintergrund: Abends ab einer bestimmten Zeit dürfen die LKW nicht mehr auf das Rewe-Betriebsgelände fahren. Die LKW-Fahrer müssen sich nach einem Platz zum Übernachten umsehen. Doch auf dem Geh- und Radweg gegenüber dürfen sie nicht stehen. Das ist generell verboten, die Bezirksvertretung (BV) hat zusätzlich schon 2013 ein LKW-Parkverbot am Asselner Hellweg beschlossen. Christian Schmitz regt sich darüber auf, dass die Regeln nicht eingehalten werden und fordert häufigere Kontrollen von Ordnungsamt oder Polizei.

Brenzlige Situationen

Brenzlige Situationen mit Radlern in diesem Bereich seien ihm nicht bekannt, so Marc Wiegand, Sprecher der Dortmunder Stadtwerke (DSW21), auf Anfrage dieser Zeitung. Morgens, wenn die LKW auf die Einfahrt zu Rewe warteten, würden Autos auf die Stadtbahntrasse ausweichen. „Unsere Fahrer werden schon in der Ausbildung für diese Situation sensibilisiert.“ Auch fahre die Bahn dort nur 30 statt 50 km/h. Die Situation werde durch den baldigen zweiseitigen Ausbau entschärft. In dessen Zuge werde ein vier Meter breiter Geh- und Radweg eingerichtet, der durch einen Zaun von Straße und Trasse abgetrennt sei.

„Reines Wohngebiet“

Das Problem mit den parkenden LKW sei der BV seit Jahren bekannt, teilt Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka mit, ihn hätten allerdings in den letzten Jahren nur zwei Beschwerden von Radlern erreicht. Er selbst habe auf einer nächtlichen Rückfahrt mit dem Fahrrad von Brackel nach Wickede mit einem LKW-Fahrer diskutiert, der so schräg auf dem Geh- und Radweg stand, dass sich sogar die Bahn nur im Schritttempo vorgewagt habe. Im Nachgang habe es mehrere Gespräche mit der Polizei und dem Tiefbauamt gegeben.

Die Siedlung nördlich des Asselner Hellwegs gelte als „reines Wohngebiet“, deshalb müssten die Firmen dafür sorgen, dass sie ihr Lärmkontingent nicht überschreiten. Folglich würden sie ihre Tore schließen. „Die Laster sind ja nicht weg.“ Durch ihr Ausweichen auf umliegende Siedlungen oder den Hellweg entstehe noch mehr Lärm, als wenn sie aufs Betriebsgelände fahren würden, wo den Fahrern auch Toiletten und Waschräume zur Verfügung stehen, erläutert der SPD-Politiker die aus seiner Sicht absurde Situation. Mit dem Ausbau werde das Problem der Radler gelöst sein, nicht aber das der LKW-Fahrer.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Staus und Verspätungen

Auch Dortmunds Osten leidet unter Baustellen-Flut

IM OSTEN. Baustellen, Umleitungen, Staus: Nicht nur in Dortmunds Süden, sondern auch im Osten ist es momentan vor allem morgens alles andere als ein Vergnügen, in die City zu kommen. Auf mehreren wichtigen Straßen wird derzeit gleichzeitig gebaut. Doch Besserung ist in Sicht.mehr...

Bronckhorststraße

Mitarbeiterin im Sonnenstudio mit Messer bedroht

Asseln Mit einem Messer bedrohte ein unbekannter Mann am Mittwochabend eine 31-jährige Mitarbeiterin eines Sonnenstudios an der Bronckhorststraße. Der Räuber forderte Bargeld. Anschließend griff er in die Geldkassette, die im Tresenbereich stand.mehr...

Bauarbeiten

Asselner Hellweg wird teilweise gesperrt

ASSELN Aufgrund von Straßenbauarbeiten ab Montag (14.8.) kommt es in Asseln zu einer teilweisen Vollsperrung des Asselner Hellwegs. Die Straßenbauarbeiten zur Fahrbahnerneuerung werden mit dem letzten Bauabschnitt zwischen Am Peterheck und der Polizei/Zufahrt Netto fortgesetzt.mehr...

Rüschebrinkstraße

Westfalenhütten-Anwohner leiden unter Baustellen-Staub

SCHARNHORST Der Logistikpark auf der Westfalenhütte boomt - doch das hat auch negative Konsequenzen für die Anwohner. Die Scharnhorsterin Brigitte Oetzel klagt über die starke Staubbelastung durch den Baustellenverkehr auf der Rüschebrinkstraße. Sie macht sich vor allem Sorgen um die Gesundheit der Anwohnermehr...

Bauarbeiten bis Ferienende

Asselner Hellweg gesperrt - Anwohner sind verärgert

ASSELN Am Asselner Hellweg zwischen Am Petersheck und Zugstraße haben am Montag die Arbeiten für die Fahrbahnerneuerung der wichtigen Verkehrsachse begonnen. Das führte zu einigen Irritationen bei Autofahrern. Wir blicken auf die wichtigsten Infos und zeigen auf einer Karte, wo der Hellweg gesperrt ist.mehr...

Bunt statt Braun

Friedensgebet der Religionen auf der Halde Schleswig

NEUASSELN Zumindest für ein paar Stunden wird am Sonntag (3.9.) die Halde Schleswig geöffnet sein, und Interessierte können einen Blick auf das herrliche Panorama werfen, das man von da aus hat: Zum zweiten Mal findet dort das "Friedensgebet der Religionen" innerhalb der Aktion "Bunt statt Braun" gegen Rechtsextremismus statt.mehr...