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Heimat in Dortmund

"Phoenix West" will Stimme des Ruhrgebiets werden

DORTMUND Ihre Lieder sollen Hymnen sein. So brachial, so imposant, so ehrlich wie der Ruhrpott. "Phoenix West" heißt die neue Musikgruppe, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die Band für die Region zwischen Rhein und Ruhr zu werden. Dortmund, ja Phoenix-West, ist ihre Heimat. Dabei lebt keines der vier Bandmitglieder hier in der Stadt.

"Phoenix West" will Stimme des Ruhrgebiets werden

Phoenix West auf Phoenix-West (v.l.): Philipp Ohleyer, Chris Dunker, Steffen Eckert und Martin Krieger.

Steffen Eckert (34) wohnt in Ludwigshafen. Martin Krieger (37) in Wien. Philipp Ohleyer (29) in Hamburg und Chris Dunker (34) in Wuppertal. Dass sie Dortmund und den Ruhrpott mit ihrer Musik repräsentieren können, daran haben die Vier dennoch keine Zweifel. „Dafür braucht man Ecken und Kanten“, sagt Chris Dunker. „Die haben wir.“

Er hatte sich vor zwei Jahren überlegt, dass es eine Band braucht, die für diese Region steht. Er ist gebürtiger Dortmunder, sein Großvater hatte ein Bauunternehmen, das auch auf Phoenix-West tätig war, und er fand, dass es eine Band braucht, die für diese Region steht. 

Also fragte er bei den anderen Musikern nach und die Band war im Herbst 2014 geboren, das Berliner Label Schallkunst nahm sie unter Vertrag. Die Namenssuche sei nicht schwierig gewesen. „Man braucht sich das hier doch bloß anzusehen“, sagt Steffen Eckert und zeigt hinter sich auf das alte Hochofenwerk.

Keine neue Boyband

Dortmund sei zwar die Band-Heimat, ihre Musik soll aber für alle interessant sein. „Es sind Lieder“, sagt Chris Dunker, „die das Leben schreibt.“ Es gehe um Liebe, Freundschaft, Arbeit, ja auch um Kneipensterben. „Es sind Themen, die jeden beschäftigen“, ergänzt Martin Krieger.

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Eine Boyband soll Phoenix West nicht sein. „Wir sind anders als andere Bands“, sagt Philipp Ohleyer. Sie wollen klassische Musik mit moderner verbinden, balladenhaft Geschichten erzählen.

"Hymne für den Pott"

Am 8. April erscheint das Debütalbum. Eine Tour ist in Planung. Die erste Single „Rhein und Ruhr“ ist bereits im Januar erschienen. „Es ist unsere Hymne für den Pott“, sagt Steffen Eckert und grinst. „Die muss groß angelegt sein.“ Mit tiefen Stimmen singen die vier Männer von Kohle und Stahl, von „unserem Revier“ und „rauem Zauber“ – untermalt von einer dramatischen, orchestralen Melodie.

Das aufwendig produzierte Video zum Lied zeigt die markanten Ecken des Ruhrgebiets – den Landschaftspark Duisburg, das Arbeiterviertel Gelsenkirchen, Hörde und vor allem Phoenix-West. Die Begeisterung, die in diesem Song zu hören ist, ist ehrlich gemeint. „Der Pott ist unfassbar beeindruckend“, sagt Krieger. Inspiration gebe es hier genug.

Und so klingt die Musik von Phoenix-West

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