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Hilfe abgelehnt

Polizei sucht Opfer von Autounfall in Scharnhorst

DORTMUND Wenn nach einem Unfall jemand das Weite sucht, handelt es sich normalerweise um Fahrerflucht. In Scharnhorst war es nun jedoch genau umgekehrt: Ein Mann, der an der Friedrich-Hölscher-Straße angefahren wurde, hat sich seit dem Unfall am 9. November nicht mehr gemeldet. Jetzt sucht ihn die Polizei.

Eine 55-jährige Dortmunderin hatte sich an dem Donnerstag bei der Polizei gemeldet. Sie gab an, gegen 19.10 Uhr mit ihrem Auto einen Fußgänger angefahren zu haben.

Der Mann habe ihr gesagt, sie habe ihn mit dem Auto angefahren und er habe nun Schmerzen am Fuß. Trotzdem lehnte er jegliche Angebote der Frau ab, die Polizei zu verständigen oder ihn zu einem Krankenhaus zu fahren. Er nahm lediglich die Personalien der Frau entgegen und versprach, sich zu melden.

Mann auf dem Gehweg angefahren

Die Frau wollte zu diesem Zeitpunkt eine Parkplatzeinfahrt in Höhe der Hausnummer 383 verlassen und in Richtung Westen auf die Friedrich-Hölscher-Straße abbiegen.

Als sie sich langsam zur Fahrbahn vortastete, bemerkte sie plötzlich einen Schlag an ihrem Fahrzeug und anschließend einen Mann und eine Frau auf dem Gehweg. Diese hatte sie ihren ersten Angaben zufolge vorher offenbar aus bislang ungeklärter Ursache übersehen.

Angefahrener hat sich nicht mehr gemeldet

Bislang hat der Mann sich nicht wie versprochen gemeldet. Daher bittet die Polizei den Geschädigten nun um Antwort. Der Mann soll etwa Anfang bis Mitte 30 gewesen sein, ca. 175 cm groß und schlank, mit mittelbraunen schulterlangen Haaren. Er war dunkel gekleidet.

Die Frau in seiner Begleitung wird als ebenfalls Anfang bis Mitte 30, 168 bis 170 cm groß, schlank und mit blonden, glatten, nicht ganz schulterlangen Haaren beschrieben. Sie trug einen rot karierten Blouson. „Vermutlich wohnt der Mann in der näheren Umgebung“, heißt es von der Polizei.

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