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Unterbringung droht

Psychisch kranker Mann soll immer wieder ausgerastet sein

DORTMUND/LÜNEN Nach einer Serie von Ausrastern droht einem psychisch kranken Dortmunder (29) die dauerhafte Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie. Im Prozess vor dem Dortmunder Landgericht will sich der Beschuldigte erst später zu den Vorwürfen äußern. Die Behandlung in einer Klinik könnte ihm aber Perspektiven öffnen.

Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung: Die Liste der Vorwürfe gegen den jungen Mann ist lang. In einem Supermarkt in Lünen-Brambauer soll er im Februar grundlos einen anderen Kunden angegriffen und zu Boden geschlagen haben.

Auch Passanten an einer Bahnhaltestelle in Dortmund-Wickede und ein Kioskbetreiber in Eving zählten offenbar zu den Zufalls-Opfern des 29-Jährigen. Darüber hinaus soll er am Dortmunder Hauptbahnhof negativ aufgefallen sein, wo er angeblich mit erhobenem rechten Arm auf und ab lief und Naziparolen brüllte.

Mann ist bereits in einer Klinik untergebracht

Ende Mai zog die Polizei den Beschuldigten dann aber endgültig aus dem Verkehr. Seitdem ist er vorläufig in einer Klinik untergebracht. Und die Behandlung tut ihm offensichtlich ziemlich gut. Zu Prozessbeginn wirkte der psychisch kranke Man locker und aufgeräumt.

Jetzt hofft er darauf, dass die Unterbringung vielleicht zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Dafür müsste er den Richtern allerdings eine Perspektive für die Zukunft aufzeigen. Derzeit it aber völlig unklar, wo der 29-Jährige nach einer möglichen Haftentlassung wohnen könnte.

DORTMUND/DATTELN Äußerlich unversehrt – aber innerlich tief betroffen: Mit einer weiteren Opferzeugin ist am Freitag in Bochum der „Böller-Prozess“ gegen einen Gastwirt (51) aus Lütgendortmund fortgesetzt worden. Die Rentnerin (67) hat bei dem Silvesterdrama im Dattelner Jammertal beinahe das Gehör verloren. mehr...

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