Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

BVB und Schalke

Revierderby: Fanlager werden getrennt - Anstoß erst um 20 Uhr

DORTMUND Ausschreitungen, Pyrotechnik, unkontrollierte Fanströme: Bei den letzten Revierderbys zwischen dem BVB und Schalke 04 gab es viel Ärger. Am Freitag wurde das Sicherheitskonzept für das nächste Derby in Dortmund (25. März) vorgestellt. Es sieht eine strikte Trennung der Fanlager vor - und weniger Plätze im Stadion.

/
Bei Revierderbys in Dortmund gab es immer wieder Ärger auf der Anreise - so wie hier 2011.

Randale beim vergangenen Revierderby auf Schalke.

"Wir müssen wir bei Derbys in Dortmund andere Wege beschreiten, um mehr Sicherheit zu erzielen", sagte Andreas Wien, Leiter des ständigen Stab der Polizei Dortmund, auf der Pressekonferenz. Bei der Anreise gibt es bedeutende Änderungen:

  • Schon beim Einstieg im Hauptbahnhof werden die Fans getrennt. In gesonderten Stadtbahnen werden die Schalke-Fans ohne Zwischenhalt dann zur Haltestelle "Westfalenhalle" gefahren, die BVB-Anhänger zur Haltestelle "Stadion".
  • Die Schalker Sonderzüge halten nicht am Haltepunkt Signal Iduna Park, sondern am Hauptbahnhof.
  • Die Fußgängerbrücke von der Lindemannstraße über die B1, die an normalen Spieltagen 15.000 Fans benutzen, wird in der Anreisephase gesperrt.
  • Temporär gesperrt sind die Wege durch den Park rund um die Signal-Iduna-Versicherung.

 auf einer größeren Karte anzeigen Wieviele Polizisten im Einsatz sein werden, gab die Polizei nicht bekannt, sondern sprach lediglich von einer Vielzahl. Sie bereitet sich auch auf eine "konspirative" Anreise von

vor: Polizei beobachtet Problemfans genau. Friedliche Fans können sie wie in den letzten Jahren auch begegnen. Ab 16.30 Uhr werden die Stadtwerke

auf die Strecken zum Stadion schicken. Da die Anreise zum Derby in den Berufsverkehr fällt, sollte mit sehr vollen Zügen gerechnet werden. "Jeder Fan sollte so früh wie möglich anreisen", so Stadtwerke-Sprecher Bernd Winkelmann. Für die Abmarschphase gilt: Die Fans sollen sich auf gleichen Wegen bewegen, auf denen sie vorher zum Stadion geleitet worden waren.

Vor dem Spiel wird ein zusätzlicher Sicherheitsbereich rund um das Stadion gezogen. Der BVB will mit

umfangreiche Vorkontrollen schon außerhalb des Stadions durchführen. "Wir wollen die Fans so weit es geht trennen", so Dr. Christian Hockenjos, Direktor Organisation beim BVB. Dafür wird der BVB laut Hockenjos erstmals einen "signifikanten Puffer" im Stadion schaffen. Das geht zu Lasten der Zuschauerkapazität. Hockenjos: "Wir verzichten auf den Verkauf von

. Ausverkauft wird das Stadion diesmal bei bei 77.000 Gästen sein." Weitere Puffer wird es im Dauerkarten-Bereich geben. Dauerkarten-Inhaber müssen umgesetzt werden. Etwas reduziert wird laut Hockenjos auch auf der Südtribüne, wo etwa 700 Stehplätze leer bleiben werden. Unterm Strich werde es rund 3000 Karten weniger geben.

Auf der Pressekonferenz wurde bestätigt, dass der Wunsch des BVB nach einer Vorverlegung vom Tisch ist. Ein Grund dafür ist auch, dass es im Berufsverkehr zu noch stärkeren Verkehrsproblemen gekommen wäre. 

Auf der Pressekonferenz werden die Polizei, Borussia Dortmund, der FC Schalke 04, Dortmunder Stadtwerke und die für Sicherheit im Bahnverkehr zuständige Bundespolizei über ihre Planungen für das Spiel am 25. März (Dienstag) informieren. Das Spiel wird um 20 Uhr angepfiffen. Bemühungen des BVB, das Spiel nach vorne zu verlegen, sind bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) gescheitert.  

Revierderby am 25. März

BVB beantragt Vorverlegung bei der DFL

DORTMUND Borussia Dortmund hat am Mittwoch bei der Deutschen Fußball-Liga den Antrag gestellt, das Revierderby gegen den FC Schalke 04 am 25. März (20 Uhr) vorzuverlegen. Außerdem werden bei der Partie weniger Zuschauer zugelassen.mehr...

Besonders soll es um die sensiblen An- und Abreisewege zum Signal Iduna Park gehen. Beim vergangenen Derby in Dortmund hatten sich Schalke-Fans auf ihrer Anreise vor der Polizei verborgen, auf dem Weg zum Stadion hatte es zudem Angriffe von BVB-Anhängern auf Schalker gegeben. Beim Derby in der Hinrunde auf Schalke hatten BVB_Anhänger am Bahnhof Essen-West Absperrungen durchbrochen.

/
Bei Revierderbys in Dortmund gab es immer wieder Ärger auf der Anreise - so wie hier 2011.

Randale beim vergangenen Revierderby auf Schalke.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Aktion im Signal Iduna Park

Sasha über das BVB-Weihnachtssingen: „Es ist mir eine Ehre“

DORTMUND Das BVB-Stadion wird am 17. Dezember zur Konzertbühne. Tausende Dortmunder singen gemeinsam Weihnachtslieder. Mit dabei ist auch Sänger Sasha. Warum er sich darauf freut, was er an Weihnachten mag und warum die BVB-Fans den Papst toppen, hat er im Interview erzählt.mehr...

Revierderby

Anreise, Parkplätze, Stadioneingänge - alle Fan-Infos zu BVB gegen Schalke

DORTMUND Der BVB braucht dringend einen Sieg – und empfängt just am Samstag (25.11.) Schalke. Für den Weg zum Stadion gelten beim Revierderby wie immer spezielle Anreise-Regeln für BVB- und Schalke-Fans. In jedem Fall sollten Besucher sich früh auf den Weg machen. Eine Übersicht mit allem Wissenswerten für Fans.mehr...

Video-Interview

Warum Konstantin Wecker den Dortmunder Knast besuchte

DORTMUND Vor einem Auftritt im Dortmunder Konzerthaus hat der Liedermacher Konstantin Wecker am Mittwoch die Dortmunder Justizvollzugsanstalt besucht - jedoch nicht, um zu singen. Wir haben mit ihm 115 Jahre alten Gefängnis "Lübecker Hof" im Gerichtsviertel gesprochen.mehr...

U-Bahn-Station Kampstraße

37-Jähriger wird Treppe hinuntergetreten

DORTMUND Für einen Dortmunder hat ein Junggesellenabschied mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus geendet. Der 37-Jährige geriet am Samstagabend in der City in einen Streit mit zwei jungen Männern. Einer von ihnen trat ihn schließlich eine Treppe an der U-Bahn-Station Kampstraße hinunter.mehr...

Zur Internationalen Gartenausstellung

Neue Endstation für historische Hansabahn geplant

DORTMUND Bisher ist kurz vor der Franziusstraße Schluss: Weiter fährt die historische Hansabahn vom Nahverkehrsmuseum Bahnhof Mooskamp zurzeit nicht. Zur Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA) könnte sich das ändern. Denn die Gleise verlaufen noch einige Kilometer weiter und könnten genutzt werden.mehr...

Speestraße

Vier Verletzte bei Brand am Hafen - Wohnung unbewohnbar

DORTMUND Bei einem Wohnungsbrand am Hafen sind am Sonntagabend vier Menschen verletzt worden. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses retteten sich durch das Treppenhaus vor den Flammen und dem Rauch. Die Brandwohnung bleibt vorerst unbewohnbar.mehr...