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Liveticker zum 1. Mai in Dortmund

Rund 250 Nazis zogen durch Lütgendortmund

DORTMUND Der Tag der Arbeit brachte Dortmund einen brisanten Demo-Nachmittag. Ab 15 Uhr wollten eigentlich mehrere Hundert Rechtsextreme durch den Dortmunder Westen ziehen. Doch Nazigegner verzögerten den Demo-Start durch eine Blockade. Als es dann doch losging, waren weniger Nazis als erwartet dabei. Der Tag im Minutenprotokoll.

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Gegen 16.15 Uhr zogen rund 200 Nazis durch Lütgendortmund - eng begleitet von der Polizei.

Rund 200 Nazis sind zu der Demo an der S-Bahn-Station Germania gekommen - bedeutend weniger als erwartet.

Nazi Gegner blockieren am S-Bahn Haltepunkt Dortmund Marten-Süd die Gleise eins und zwei, die Bundespolizei ist vor Ort.

Nazigegner blockierten gegen 14.30 Uhr am S-Bahn-Haltepunkt Marten-Süd die Gleise eins und zwei, die Bundespolizei war vor Ort.

Die Ruhe vor der Demo: Die Polizei wartet gegen 13.30 Uhr auf die Ankunft der Rechtsextremen und der Nazigegner. Beide Gruppen haben hier später Demos angemeldet.

Die Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes
auf der Bundesstraße 54 in Dortmund.

Die DGB-Demo gegen 11.30 Uhr auf der Hohen Straße auf dem Weg zum Westfalenpark.

Die Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes kurz vor dem Start am Platz der Alten Synagoge in Dortmund.

Die Gewerkschaften machen den Auftakt zum Demo-Marathon am 1. Mai in Dortmund. Ihre Kundgebung beginnt um 11 Uhr am Theater.

Der Hauptbahnhof war gegen 10 Uhr weiträumig abgesperrt. Reisende kamen aber laut Polizei zu ihren Zügen.

Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Jutta Reiter, interviewte auf der Bühne im Westfalenpark Betriebs- und Personalräte. Die schrieben den anwesenden Landtags und Bundestagsabgeordneten einige Aufträge ins Stammbuch.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Heute sind vier größere Demos in Dortmund angemeldet - eine vom DGB, eine von Rechtsextremen und zwei von Nazigegnern (zur Demo-Übersicht).
  • Rund 2000 Gewerkschafter zogen ab 11 Uhr friedlich durch die südliche Innenstadt
  • Start der Nazi-Demo am S-Bahn-Haltepunkt Germania war für 15 Uhr geplant, begann aber erst gegen 16 Uhr
  • Über 300 Nazigegner blockierten den S-Bahn-Verkehr zwischen Dorstfeld und Germania und behinderten die Anreise der Rechtsextremen
  • Blockade löste sich selbst auf und zieht nach Absprache mit der Polizei als Demo in Richtung Lütgendortmund
  • Inzwischen ist die Zahl der Nazigegner auf 500 angewachsen
  • Nur rund 250 Nazis - weniger als erwartet - zogen durch Lütgendortmund
  • Weitere Anti-Nazi-Demo auf dem Heinrich-Sondermann-Platz

 

18.15 Uhr: Abreisephase beendet

Die große Nazigegner-Demo mit rund 500 Teilnehmern ist an ihrem Ziel, dem Heinrich-Sondermann-Platz im Lütgendortmunder Ortskern, angekommen und nun auch beendet. Die Nazis sind bereits auf dem Weg nach Hause, die sogenannte "Abreisephase" ist laut Polizei auch offiziell beendet. Inzwischen spricht die Polizei von rund 250 Nazis, die am Nachmittag durch Lütgendortmund gezogen waren.

Es sieht so aus, als habe sich der kooperativere Ansatz der Polizei gelohnt, den ehemaligen Blockieren den Weg einer offiziellen Demo zuzugestehen. Es gab nach derzeitigen Erkenntnissen keine Zusammenstöße zwischen den beiden Lagern.

Hiermit beenden wir nach über acht Stunden unseren Liveticker. Wir bedanken uns für Ihr Interesse!

17.46 Uhr: Nazi-Demo beendet

Die Nazis haben ihre Abschlusskundgebung und damit ihre Demonstration beendet. Sie werden nun geschlossen zum S-Bahnhof Somborn geführt und von dort nach Hause fahren.

Die ehemaligen Blockierer laufen währenddessen die Straße Flaßpoete in Richtung Lütgendortmunder Ortskern hoch - weg von der Nazi-Demo und der S-Bahn-Station Somborn. Die Polizei begleitet diesen Demo-Zug weiterhin. 

17.31 Uhr: Nazis mit Abschlusskundgebung - Nazigegner nähern sich

Die ehemaligen Blockierer von Marten-Südziehen nun den Lütgendortmunder Hellweg hoch. Die rund 500 Nazigegner werden begleitet von einem Polizei-Großaufgebot. Ihr Ziel ist laut Polizei der Lütgendortmunder Ortskern.

Die Nazis halten währenddessen ihre Abschlusskundgebung überraschend nicht an der S-Bahn-Station ab, sondern an der Kreuzung Lütgendortmunder Straße / Neu-Crengeldanz-Straße, direkt neben dem Musiktheater Piano.

17.22 Uhr: Verkehrsbehinderungen und Bus-Umleitungen

Die Nazis nähern sich der Lütgendortmunder Straße. Dort und auf dem Lütgendortmunder Hellweg ist viel Polizei unterwegs, auch in den Seitenstraßen. Es kommt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

DSW21 meldet für den Zeitraum 17 bis 22 Uhr: "Die Buslinien 462 und 480 fahren den Bereich Marten nicht an. Die Busse der Linie 462 enden in Lütgendortmund, die Busse der Linie 480 umfahren den Bereich über Kleyer Weg und B1. Im Großraum Lütgendortmund, Marten kommt es zu Verspätungen auf vielen Buslinien sowie ständig wechselnden Straßensperrungen."

17.12 Uhr: Nazis in der Idastraße - Nazigegner bei Germania

Die Nazis haben ihre Zwischenkundgebung beendet und sich wieder in Bewegung gesetzt. Gerade biegen sie gerade in die Idastraße ein. Parallel dazu kommen die Nazigegner der ehemaligen Blockade mit ihrem Demo-Zug an der S-Bahn-Station Germania an. Dort ist noch eine Abschlusskundgebung angemeldet. Es ist jedoch offen, ob es eine solche wirklich geben wird oder ob sich die laut Polizei 500 Teilnehmer zerstreuen und versuchen, nochmal zu den Nazis durchzukommen. 

16.56 Uhr: Zwischenkundgebung der Nazis

Der Demo-Zug der Nazis macht an der Martener Straße einen Stopp - es gibt eine Zwischenkundgebung. An einigen Laternen entlang der Straße haben Bürger Ortsschilder mit dem Schriftzug "Dortmund hat keinen Platz für Rechtsextremismus" aufgehangen.

16.38 Uhr: Nazis auf der Germaniastraße

Die Nazis ziehen gerade durch die Germaniastraße. Ihre Parolen hallen durch nasse, leere Straßen. Bisher lief der Demo-Zug ohne nennenswerte Vorkommnisse. Größere Berühungspunkte mit Nazigegnern gab es nicht.

16.26 Uhr: Anti-Nazi-Demo im Lütgendortmunder Zentrum

Auch im Lütgendortmunder Zentrum wird gegen Nazis demonstriert. Etwa 200 Bürger haben sich auf dem Heinrich-Sondermann-Platz versammelt.

 

#nonazisdo Für die Demo in Lütgendortmund wurden Brownies gebacken. Etwa 200 Demokraten auf dem Sondermann-Platz. pic.twitter.com/ET3Y9qLjbc

— Peter Bandermann (@RN_Bandermann)

1. Mai 2017

 

16.11 Uhr: Nazi-Demo setzt sich in Bewegung 

Die Auftakt-Kundgebung der Nazis ist vorbei, jetzt setzt sich der Demo-Zug in Bewegung. Ziel: S-Bahn-Haltestelle Somborn. 

16.05 Uhr: S-Bahn-Strecke wieder freigegeben

Die Bahn twittert, dass die S4 wieder normal zwischen Dorstfeld und Somborn fährt.

 

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Gegen 16.15 Uhr zogen rund 200 Nazis durch Lütgendortmund - eng begleitet von der Polizei.

Rund 200 Nazis sind zu der Demo an der S-Bahn-Station Germania gekommen - bedeutend weniger als erwartet.

Nazi Gegner blockieren am S-Bahn Haltepunkt Dortmund Marten-Süd die Gleise eins und zwei, die Bundespolizei ist vor Ort.

Nazigegner blockierten gegen 14.30 Uhr am S-Bahn-Haltepunkt Marten-Süd die Gleise eins und zwei, die Bundespolizei war vor Ort.

Die Ruhe vor der Demo: Die Polizei wartet gegen 13.30 Uhr auf die Ankunft der Rechtsextremen und der Nazigegner. Beide Gruppen haben hier später Demos angemeldet.

Die Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes
auf der Bundesstraße 54 in Dortmund.

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