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Hauptbahnhof

Smartphone mit Rasierklinge aus der Hose geschnitten

DORTMUND Die Bundespolizei warnt vor Taschendieben im Hauptbahnhof. Anlass ist ein aktueller Fall von Samstag, bei dem ein Dieb sogar ein Rasiermesser einsetzte, um an seine Beute, ein Smartphone, zu kommen.

Smartphone mit Rasierklinge aus der Hose geschnitten

Die Bundespolizei hat das Opfer fotografiert. Mit einer Rasierklinge hat der Taschendieb die Taschen aufgeschnitten, um an Wertsachen zu gelangen.

Erwischt wurde der mutmaßliche Täter, als er gegen 11.30 Uhr in einem Buchladen im Dortmunder Hauptbahnhof mehrere Energydrinks und Tabak stahl. Die Bundespolizisten brachten den Dieb zur Wache. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten später ein Mobiltelefon.

Wie sich herausstellte, stammte das Gerät aus einem Diebstahl. Mit einer Rasierklinge wurde das Smartphone aus der Hosentasche seines Besitzers geschnitten.

Wie die Bundespolizei in einer Mitteilung berichtet, sei die Menüführung des Smartphones auf Deutsch eingestellt gewesen. Der 18-Jährige sei der deutschen Sprache allerdings nicht mächtig gewesen, und er habe das Gerät nicht entsperren können. Bei den Bundespolizisten keimte der Verdacht auf, dass es sich um Diebesgut handeln könnte.

Diebstahl-Opfer im Zug eingeschlafen

Als das Gerät dann auch noch geklingelt und die Anruferin ausgeschlossen habe, dass es sich bei dem jungen Mann  um den Besitzer des Geräts handelte, wurde weiter ermittelt: Das Telefon gehört laut Bundespolizei einem 24-jährigen Mann aus Hamm, dem es gestohlen worden sei. Dieser war am frühen Morgen im RE 1 (Regionalexpress) unterwegs gewesen und in dem Zug eingeschlafen. Ein Taschendieb soll mittels einer Rasierklinge die Hosentasche des Hammers aufgeschnitten haben, um das Smartphone so unbemerkt zu entwenden.

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Ob es sich bei dem 18-Jährigen auch um den Dieb aus dem RE handelt, müssen weitere Ermittlungen ergeben. Der Geschädigte holte später sein Eigentum bei der Bundespolizei ab. Die Bundespolizei leitete gegen den 18-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein. 

Die Bundespolizei gibt Tipps gegen Taschendiebe:

  • Nehmen Sie immer nur soviel Bargeld mit, wie Sie benötigen.
  • Hantieren Sie nie offen mit Bargeld.
  • Bewahren Sie niemals EC-Karte und PIN-Nummer zusammen auf.
  • Tragen Sie Geld, Kreditkarten, Papiere und andere Wertsachen immer eng am Körper. Nutzen Sie verschlossene Innentaschen.
  • Keinesfalls gehören Geldbörsen, Wertsachen und Mobiltelefone in Außentaschen.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen mit dem Verschluss zum Körper und vor dem Bauch.
  • Tragen Sie Rucksäcke im Gedränge vor dem Körper.
  • Halten Sie immer Körperkontakt zu Ihrem Handgepäck.
  • Lassen Sie niemals Wertgegenstände in Jacken, die Sie an Garderoben oder über Stuhllehnen hängen.
  • Seien Sie achtsam, zum Beispiel wenn Sie angerempelt werden oder Ihre Kleidung scheinbar unbeabsichtigt beschmutzt wird. Dies könnte ein Trick sein, um an Ihr Geld zu gelangen.
  • Seien Sie wachsam, wenn Sie am Geldautomaten Geld abheben. Lassen Sie sich zum Beispiel dabei niemals in ein Gespräch verwickeln oder auf andere Weise ablenken.
  • Stellen Sie sich beim Geldabheben am Automaten unmittelbar vor den Geldautomaten und achten Sie darauf, dass niemand Sie bei der Eingabe Ihrer PIN beobachtet. Fordern Sie andere gegebenenfalls auf, zurück zu treten, und decken Sie das Tastenfeld bei der PIN-Eingabe ab.  
  • Schauen Sie sich den Geldautomaten genau an. Sollten Sie Auffälligkeiten feststellen, wie etwa am Eingabefeld oder Kartenaufsatz, oder verdächtige Personen bemerken, brechen Sie den Vorgang ab und informieren Sie sofort die Polizei. Dies gilt auch, wenn Sie verdächtige Personen bemerken.

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