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Heimatmuseum im Lichterglanz

So schön war es beim Dellwiger Advent

Lütgendortmund In vorweihnachtliches Licht gehüllt, präsentierte sich am Wochenende Haus Dellwig. Mit Musik und Glühwein haben Besucher die Adventszeit eingeläutet. Zu erleben gab es viel.

So schön war es beim Dellwiger Advent

Der Posauenchor Usseln sorgte stimmungsvoll für Musik. Schütze Foto: Stephan Schuetze

Feliz Navidad, Merry Christmas, Fröhliche Weihnacht: Internationale Klänge schallten von der Bühne vor dem historischen Gemäuer und stimmten das Publikum auf die Vorweihnachtszeit ein. Bunt gemischt waren auch die Mitglieder von „Trompetenklänge Kornharpen“, der Blaskapelle, die für besinnliche Stimmung sorgte. Zwischen 9 und 66 Jahren alt seien die Mitglieder und jeder bringe seine eigenen Erfahrungen mit, hieß es. Daneben sorgten unter anderem Grundschulen aus der Umgebung und der Männergesangsverein Concordia für die passende musikalische Unterhaltung.

Stimmungsvolle Kulisse

Stimmungsvoll war auch die Kulisse, mit der das Haus Dellwig die neugierigen Besucher empfing. Von Lichterketten wurde man in den von Stallhaus und Heimatmuseum gesäumten Vorhof geführt. In der Mitte der kreisförmigen Anlage zog ein reichlich geschmückter Weihnachtsbaum die Blicke auf sich. Die Verkaufsstände reihten sich aneinander und schlossen den Kreis. Nicht zu vergessen das Herrenhaus, das in bunten Farben angestrahlt wurde und den Hintergrund der Kulisse erleuchtete.

Die Fotos vom Dellwiger Advent

Zum ersten Advent hüllte sich Haus Dellwig in vorweihnachtliches Licht.
Schon tagsüber konnten Besucher an verschiedenen Ständen weihnachtliches erstöbern.
Ein Musikprogramm unterhielt die Gäste.
Auch Kindern wurde einiges geboten.
Am Abend wurde das Heimatmuseum dann in buntes Licht getaucht. Mal in grün...
... und mal in rot.
Im Innenhof stand ein großer Weihnachtsbaum.
Da fiel es leicht in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen.


Die besondere Stimmung war auch der Grund, warum Annette Gadomski mit ihrer Familie wiederkehrte. „Man kann das Auge schweifen lassen“ und die Atmosphäre sei „heimelig“ und „familiär“. Für ihren Sohn Johann, den sie auf dem Arm zu der Musik wiegtw, ist es das erste Weihnachtsfest und sie wollte ihm das Gedränge und den Stress der größeren Weihnachtsmärkte ersparen. Ob sich Johann einmal daran erinnern wird, ist fraglich: Aber er wirkte vergnügt und genoss die Aufmerksamkeit seiner Mutter.
Familiär ging es auch im Verkaufsstand von Josef Bonk zu: Frau und Kinder halfen die Schwibbögen, die der Vater in der heimischen Werkstatt produziert hat, an den Mann zu bringen. Auch an Fans hat er gedacht: Mit dabei ein BvB-Logo.

Selbst das Wetter spielte mit

Es gab es natürlich auch Speisen wie Würstchen und Grünkohl und antialkoholische sowie alkoholische Heißgetränke wie den obligatorischen Glühwein, der von innen wärmt. „Kalt und trocken“ sei es und das seien die idealen Voraussetzungen, freute sich Peter Bercio von der Interessengemeinschaft Lütgendortmunder Vereine und Verbände (IGLVV). Die Leute zeigten sich sehr zufrieden, wie auch er zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung war.

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