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Baugerüst-Hüllen sind gefallen

So sieht Karstadts neue Fassade aus

DORTMUND Nach fast einem Jahr hinter Baugerüsten ist nun diese Woche der vordere Teil des Karstadt-Gebäudes am Westenhellweg gelüftet worden. Was zum Vorschein kommt ist eine modern anmutende helle Sandsteinfassade und eine Kombination aus Glas und Keramik.

So sieht Karstadts neue Fassade aus

Karstadts neue Fassade ist fast fertig. Sandstein, Glas und Keramik haben Blech-Lamellen ersetzt. Foto: Stephan Schütze

Das Karstadt-Haus am Westenhellweg erwacht diese Woche aus seinem fast einjährigen Dornröschenschlaf: Die wuchtigen, meterhohen, skelettartigen Baugerüste vor der Fassade werden seit Montag abgebaut, und am Donnerstag zeigte sich dann erstmals die neue Sandstein-Fassade den Passanten in der Einkaufsmeile:

Filial-Geschäftsführer Christof Sattler ist von der neuen Optik begeistert: „Es hat ja schon auf den Plänen vielversprechend ausgesehen, aber es in Natura zu sehen, ist noch einmal beeindruckender.“ Weiter spricht er von einem „Highlight“ für die Einkaufsmeile und von ersten Reaktionen der Kunden, die ebenfalls bereits jetzt viel Lob aussprächen.

Strukturen aus der Nachkriegszeit werden sichtbar

„Gerade Kunden aus der Eltern-Generation sehen und erkennen natürlich die alten Strukturen aus der Nachkriegszeit wieder, und die Kombination Glas-Keramik kommt bei vielen sehr gut an.“ Vor Ort zeigt sich: Einem Teil der Kunden ist die neue Fassade gar nicht aufgefallen. Wer sie dann aber genauer betrachtete, äußerte sich positiv: „Ist doch ganz schön“, sagt Dieter Brinker. „Ein bisschen nüchtern, nicht so voll und überladen.“ Auch Ursula Marx nimmt das Wort „schön“ in den Mund: „Es ist viel moderner und freundlicher“, sag sie. „Vorher war es aber auch schön.“

Zu der früheren Fassade sagt Christof Sattler, sie sei „einfach nicht mehr auf der Höhe der Zeit“ gewesen, sondern „sehr 70er-Jahre-Stil“. Durch die neue Optik gliedere sich das Haus nun wieder mehr in die Reihen der angrenzenden Geschäftshäuser ein.

So sieht Karstadts neue Fassade aus

Die alte Fassade war „sehr 70er-Jahre-Stil“, sagt Geschäftsführer Christof Sattler. Foto: Oliver Schaper

„Wenig Frequenzverlust“ durch den Umbau

Möglichst lautlos sollte der Umbau laufen, hieß es im Februar, und das sei auch gelungen, sagt Sattler: „Wir hatten Gott sei dank wenig Frequenzverluste.“ Dafür wolle er „unseren treuen Karstadt-Kunden“ danken. Wie hoch die Kosten am Ende waren, sagt er nicht. „Ich kann allenfalls andeuten: Es war ein namhafter Millionenbetrag.“

Noch sind Rest-Gerüste an der Seite zur Hansastraße angebaut – „da werden noch Kleinigkeiten gemacht“, restliche Arbeiten am Natursandstein und an der Beleuchtung – die kommen aber im Laufe des Novembers auch runter. Damit ist der Umbau des Kaufhauses aber noch lange nicht beendet, denn der 18 000 Quadratmeter große Innenraum soll ebenfalls umgestaltet werden. Begonnen wird 2018 mit dem ersten und zweiten Obergeschoss und mit dem Erdgeschoss.

Neue Süßigkeitenabteilung und mehr Modemarken

Sattler verrät, dass „eine tolle neue Süßigkeitenabteilung“ kommen soll, außerdem wird es im „Fashionbereich“ deutlich mehr Marken geben, die Parfümerie im Erdgeschoss soll weiterentwickelt werden und die Lederabteilung vom zweiten ins unterste Geschoss umziehen. 2019 sind dann die anderen Geschosse dran.

Die alte Fassade war „sehr 70er-Jahre-Stil“, sagt Geschäftsführer Christof Sattler.

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