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Neue WDR-Serie

So waren die ersten beiden Folgen von "Phoenixsee"

HÖRDE Am Phoenix-See prallen Welten aufeinander: Arm und Reich, Tradition und Moderne, Malochertum und Schickimicki. Diese Gegensätze bilden den Zündstoff für die neue WDR-Serie. Am Montagabend liefen die ersten beiden Folgen des Sechsteilers „Phoenixsee“. Wir haben sie uns angesehen.

So waren die ersten beiden Folgen von "Phoenixsee"

Terrasse der Hansmann-Villa.

Mal realistisch, mal überspitzt. So wirkten die ersten Szenen. Enten quaken, Wasser plätschert, ein Angler steht am Bootssteg. Dahinter ist das alte Hörde zu sehen.

Gelungen ist der Ruhrgebiets-Einschlag, besonders sprachlich. Es gibt viele kluge Dialoge. An manchen Stellen werden Klischees überstrapaziert. Etwa in der Ruhrpott-Kneipe; in der gezeigten Form eher Erinnerung an alte Zeiten.

Darum geht's:

Der Strukturwandel lässt extreme Milieus aufeinandertreffen: Die Familie von Schrauber Mike Neurath (Felix Vörtler) im runtergekommenen Altbau am Remberg und die neu zugezogenen Hansmanns in ihrer Nordufer-Villa. Birger Hansmann (Stephan Kampwirth) ist Steuerberater und hat in Dortmund eine Kanzlei übernommen.

Dreharbeiten zur TV-Serie "Phoenix-See"

Die Mini-Serie, die 2016 ausgestrahlt werden soll, wird vor allem an zwei Orten des  "neuen" und "alten" Hörde gedreht: in einer Villa am See und auf einem Garagenhof an der Straße "Am Remberg".
In einer von vielen kastenförmigen Bauten in der ersten Häuserreihe am See, der "Villa Hansmann" wohnt eine der beiden Serienfamilien.
Die Familie Hansmann (v.r.): Vater Birger (Stephan Kampwirth), Ehefrau Katharina (Nike Fuhrmann), Sohn Fabian (Alvar Julian Götze) und Tochter Sina (Hannah Schiller).
Familienfrühstück bei den Hansmanns: (v.l.) Tochter Sina (Hannah Schiller), Vater Birger (Stephan Kampwirth), Ehefrau Katharina (Nike Fuhrmann) und Sohn Fabian (Alvar Julian Götze).
Schauspieler mit Regisseurin Bettina Woernle (M.) und Producerin Lucia Staubach (r.) auf der Terrasse der Hansmann-Villa. (v.r.) Felix Vörtler, Stephan Kampwirth, Hannah Schiller, Nike Fuhrmann, Alvar Julian Götze.
Tolle See-Sicht vom Set.
Terrasse der Hansmann-Villa.
Seeblick aus allen Fenstern und viel Platz in den Wohnräumen überzeugten das Filmteam. Die Einrichtung blieb so gut wie komplett bestehen.
Luftig, großzügig und modern - genau so haben sich die Produzenten das Domizil der Hansmanns vorgestellt...
Die Mini-Serie, die 2016 ausgestrahlt werden soll, wird vor allem an zwei Orten des  "neuen" und "alten" Hörde gedreht: in einer Villa am See und auf einem Garagenhof an der Straße "Am Remberg". Hier die Küche der Hansmann-Villa.
Stilvoll und schick sieht's aus in der Wohnung der Film-Familie im "neuen" Hörde.
Die Mini-Serie, die 2016 ausgestrahlt werden soll, wird vor allem an zwei Orten des  "neuen" und "alten" Hörde gedreht: in einer Villa am See und auf einem Garagenhof an der Straße "Am Remberg". Hier im Hinterhof schraubt Filmvater Neurath Autos zusammen.
Alvar Julian Götze spielt Fabian, den Sohn der neureichen Hansmanns.
nike Fuhrmann spielt Katharina Hansmann. Sie war unter anderem bereits in "Opa, ledig, jung" und "Wenn die Stare ziehen" zu sehen.
Die Mini-Serie, die 2016 ausgestrahlt werden soll, wird vor allem an zwei Orten des  "neuen" und "alten" Hörde gedreht: in einer Villa am See und auf einem Garagenhof an der Straße "Am Remberg".
Hannah Schiller (15) ist Sina, die aufmüpfige Tochter der Hansmanns.
Tristesse am Esstisch: Birger und Katharina Hansmann, gespielt von Stephan Kampwirth und Nike Fuhrmann.
Stephan Kampwirth ("Die Toten vom Bodensee") spielt das Familienoberhaupt.
Felix Vörtler ("Mord mit Aussicht") ist Schrauber Mike.
Nike Fuhrmann als Katharina Hansmann.
Die Mini-Serie, die 2016 ausgestrahlt werden soll, wird vor allem an zwei Orten des  "neuen" und "alten" Hörde gedreht: in einer Villa am See und auf einem Garagenhof an der Straße "Am Remberg".
Die Mini-Serie, die 2016 ausgestrahlt werden soll, wird vor allem an zwei Orten des  "neuen" und "alten" Hörde gedreht: in einer Villa am See und auf einem Garagenhof an der Straße "Am Remberg".

Unterschiedlicher könnten die Figuren kaum sein. Aber es gibt auch einiges, was sie verbindet, die Schule der Kinder beispielsweise. Und beiden Familien steht das Wasser bis zum Hals... 

HÖRDE Der Phoenix-See kommt ins Fernsehen: Beim WDR haben die Dreharbeiten zu „Phoenixsee“ begonnen. Die neue Serie spielt in Hörde - wir verraten, worum es inhaltlich geht und wer in den Hauptrollen zu sehen ist.mehr...

Das sagen die Hörder:

Klaus Tillmann wohnt auf der Grenze zwischen Neubaugebiet und altem Hörder Gebiet: „Ich fand es unterhaltsam. Und das, was den Familien passiert ist nicht weit hergeholt.“

Willi Garth, Hörder Heimatforscher: „Es sind vorwiegend positive Ansichten zu sehen, und es wurde nicht nach den schmutzigen Ecken Dortmunds gesucht.“

 

 

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