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Hundehasser

Unbekannter legt Wurstköder mit Nägeln aus

DORSTFELD/MARTEN Achtung Hundebesitzer: Ein Unbekannter legt mit Nägeln gespickte Wurstköder auf den Wegen zwischen dem Bezirksfriedhof Marten und der A40 in Dorstfeld aus. Chihuahua Monty hat einen der gefährlichen Köder gefressen. Dass er noch lebt, verdankt er der schnellen Reaktion seiner Besitzerin. Der Hundehasser ist noch aktiv.

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Der dreijährige Chihuahua Monty hat einen Wurstköder gefressen und musste operiert werden.

Diese mit Nägeln gespickten Mettwurststückchen fand Birgit Wölk am Feldweg zwischen A40 und Bezirksfriedhof Marten.

Das Röntgenbild zeigt die Nägel aus der Wurst im Magen des kleinen Chihuahuas.

Der Köder war noch vollständig, als er aus dem Magen des Hundes operiert wurde.

Es war der 28. April, ein Freitag, um 18.30 Uhr. Birgit Wölk und ihr Mann gingen mit den Hunden Gassi, von der Planetenfeldstraße bogen sie auf den Feldweg parallel zur A40 ab. Plötzlich nahm der dreijährige Chihuahua Monty etwas ins Maul.

„Ich habe es nur aus dem Augenwinkel gesehen und dachte, es wäre ein Grashalm“, sagt Birgit Wölk im Gespräch mit unserer Redaktion. Doch wenige Schritte weiter sah sie Mettwurststückchen auf dem Boden liegen. Erst eins, dann mehrere. „Und da waren Nägel drin.“

Nägel auf dem Röntgenbild

Sofort war der 52-Jährigen klar, dass ihr Hund etwas von dem Wurstköder gefressen haben musste. Sie sammelte noch alle Köder ein, die sie finden konnte, und fuhr mit Monty zur Tierarztpraxis am Dorney. Beim Röntgen bestätigte sich der böse Verdacht: Zwei Nägel waren auf dem Röntgenbild deutlich im Magen zu erkennen. 

Chihuahuas sind die kleinsten Hunde der Welt, wiegen weniger als drei Kilo. „Unsere Mona – ein Gordon Setter – hätte das vielleicht einfach so ausgeschieden“, sagt die Hundebesitzerin. Nicht aber der zarte Monty. „Die Nägel hätten ihn aufschlitzen können.“

Notoperation beim Tierarzt

Die Tierärzte musste notoperieren und den Magen öffnen. Der Wurstköder war noch unverdaut – zum Glück hatte der Vierbeiner die Mettwurst einfach heruntergeschlungen. Schon einen Tag nach der OP konnte Monty wieder nach Hause. Mittlerweile sind die Fäden gezogen, er bekommt wieder feste Nahrung, ihm geht es besser.

Anwohnerin am Hainbuchenweg warnt Nachbarschaft

Giftköder in Brechten gefunden

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Doch der Hundehasser scheint noch aktiv zu sein: Vor wenigen Tagen wurden wieder Köder am Bezirksfriedhof gefunden – diesmal auf der anderen Seite, Richtung In der Meile. Es war genau die gleiche Mettwurst, in kleine Stücke geschnitten, mit über Kreuz hineingeschobenen Nägeln. Das belegen Aufnahmen der Polizei, die zum Fundort gerufen wurde.

Anzeige bei der Polizei

Gunnar Wortmann von der Polizeipressestelle rät dringend dazu, in solchen Fällen Anzeige zu erstatten. Wer die Köder aufsammeln könne, ohne sich in Gefahr zu begeben, sollte das ebenfalls tun. „Aber wenn wir nichts davon hören, können wir auch nichts dagegen machen.“

 

Birgit Wölk sagt, sie habe versucht, bei der Wache in Lütgendortmund Anzeige zu erstatten – doch ihr sei nicht geholfen worden. „Meine Theorie ist“, sagt Birgit Wölk, „es geht nicht gegen die Hunde, sondern gegen Hundebesitzer.“ Es seien immer die gleichen Menschen, die die Haufen ihrer Fellnasen nicht beseitigen würden. Aber dass man sich an Tieren vergeht, kann die Hundehalterin nicht verstehen.

Flugblätter mit Warnungen

Über Facebook und WhatsApp verbreitete sie die Warnung vor den Ködern. Eine Gruppe von Hundehaltern hat sogar Flugblätter mit Warnungen in Dorstfeld und Marten aufgehängt. Mit ihren Vierbeinern geht Birgit Wölk in nächster Zeit nicht mehr an dem Feld an der A40 spazieren. 

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Der dreijährige Chihuahua Monty hat einen Wurstköder gefressen und musste operiert werden.

Diese mit Nägeln gespickten Mettwurststückchen fand Birgit Wölk am Feldweg zwischen A40 und Bezirksfriedhof Marten.

Das Röntgenbild zeigt die Nägel aus der Wurst im Magen des kleinen Chihuahuas.

Der Köder war noch vollständig, als er aus dem Magen des Hundes operiert wurde.

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