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Tierquälerei

Unbekannter misshandelt Pony-Stute schwer

HOSTEDDE Perverse Tierquälerei in Hostedde: Ein Unbekannter misshandelte auf einem Hof an der Derner Bahnstraße eine kleine Pony-Stute. Mit einem spitzen Gegenstand verletzte er das Tier im Intimbereich schwer. Die Tat erinnert an einen Fall aus dem vergangenen Jahr.

Unbekannter misshandelt Pony-Stute schwer

Susanne Steeg (l.) und Manuela Piehl mit ihren Pferden, die sie auf ihren benachbarten Höfen an der Derner Bahnstraße in Hostedde halten. Foto: Steeg

Mit einem spitzen Gegenstand hat ein Unbekannter bereits in der Nacht zum 24. Oktober, das war ein Freitag, eine Pony-Stute im Intimbereich schwer verletzt. „Wir möchten, dass der Täter gefasst wird“, sagten Susanne Steeg und Manuela Piehl im Gespräch mit unserer Redaktion. Gemeinsam besitzen sie zwei Höfe an der Derner Bahnstraße in Hostedde.

Tolles Leben der Pferde jetzt eingeschränkt

Acht Pferde und Ponys genossen dort in offener Stallhaltung große Freiheiten. Die Tat vom 24. Oktober änderte alles. „Bei uns herrscht nun Angst. Wir müssen das tolle Leben für die Pferde einschränken. Sie müssen über Nacht in die Ställe“, sagt Susanne Steeg. In den Ställen sind inzwischen Videokameras angebracht und Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes laufen mit Hunden regelmäßig Streife. „Das kostet uns viel Geld, aber wir möchten nicht, dass so etwas nochmal passiert“, so die beiden Dernerinnen. Seit über 40 Jahren besitzen sie Pferde und hängen sehr an ihren Tieren.

Wie zwei rund fünf Zentimeter lange Risse im Vaginalbereich ihres Ponys gut 40 Minuten lang von einer Tierärztin genäht werden mussten, das lässt sie heute noch schaudern. „Und wir wissen nicht, ob der Täter auch andere Tiere sexuell missbraucht hat“, sagen Susanne Steeg und Manuela Piehl.

Täter von Kemminghausen wurde rechtskräftig verurteilt

Im Herbst des vergangenen Jahres war es ein, wie sich später herausstellte, 66-jähriger Mann, der sich an Ponys in Kemminghausen verging und sie verletzte. Monate nach dem ersten Vergehen tappte der Tatverdächtige am 11. Februar in eine Videofalle. Der Mann wurde von der Polizei festgenommen.

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde er im September rechtskräftig verurteilt. Zu 90 Tagessätzen von je 10 Euro für erhebliche Verletzungen, die er zwei Ponys am 27. Dezember zufügte. Sein Versuch der Tierquälerei, bei dem er am 11. Februar erwischt wurde, wurde als Ordnungswidrigkeit bewertet und mit einer Geldbuße in Höhe von 500 Euro bestraft.

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