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25 Prozent weniger Baugenehmigungen

Wohnungsbau in Dortmund bleibt unter den Erwartungen

DORTMUND Der erhoffte und auch dringend nötige Boom beim Wohnungsbau in Dortmund ist noch nicht in Sicht. Das zeigen Zahlen, die das Statistische Landesamt IT.NRW jetzt vorgelegt hat. Sie bieten eine wenig erfreuliche Zwischenbilanz zu den Baugenehmigungen für neue Wohnungen.

Wohnungsbau in Dortmund bleibt unter den Erwartungen

Es werden zwar – wie hier am Phoenix-See – Wohnungen gebaut, aber noch nicht genug, um den Bedarf zu decken. Foto: Oliver Volmerich

Nach den von IT.NRW vorgelegten Daten, ist die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohnungen in Dortmund von Januar bis September 2017 im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum um fast 25 Prozent gesunken. Statt 1215 wurden nur noch 916 zusätzliche Wohnungen genehmigt.

Das Minus liegt generell im Landestrend und ist durchaus erklärlich. Denn das Niveau war 2016 sehr hoch. Die Zahl der Baugenehmigungen lag im vergangenen Jahr um 33 Prozent über der von 2015. Jetzt ging es ähnlich deutlich abwärts.

Trotzdem dürften die Zahlen für die Stadt, die eine Wohnungsbau-Offensive ausgerufen hat, eine Enttäuschung sein. Im August zeigte sich Planungsdezernent Ludger Wilde noch optimistisch, die gute Zahl von 2016 sogar zu übertreffen.

2000 neue Wohnungen als Ziel

Wildes Wunsch ist, bis zu 2000 neue Wohnungen pro Jahr erreichen zu können. Das wäre auch dringend nötig. Denn Experten beziffern den jährlichen Neubau-Bedarf, um den Engpass auf dem Dortmunder Wohnungsmarkt besonders bei preiswerten Wohnungen zu überwinden, sogar noch höher.

Mit den Baugenehmigungen in den ersten drei Quartalen dieses Jahres ist dieses Ziel nicht zu erreichen. Die 916 neuen Wohnungen verteilen sich auf 267 neue Wohngebäude – hier gab es ein Minus von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der neu genehmigten Mehrfamilienhäuser ging von 91 auf 64 um 29,7 Prozent zurück.

Große Baulandreserve

Platz für mehr Wohnungen gibt es, ist man bei der Stadt überzeugt. Sie verweist immer wieder auf eine umfängliche Baulandreserve von rund 470 Hektar. Für fast 140 Hektar gebe es sogar schon Baurecht.

Zuletzt gab es aber auch Ärger und Diskussionen um geplante „Nachverdichtungen“ – also den Bau neuer Wohnungen in bestehenden Wohngebieten. Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Norbert Schilff fordert deshalb einen Kurswechsel. Grün- und Freiflächen sollen für Wohnungsbau nicht tabu sein.

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