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Opelwerk Bochum

GM stellt Mitte Juni die Weichen

BOCHUM Der Tag der Entscheidung bei Opel rückt immer näher. Vielleicht ist es schon am 12. Juni soweit. An diesem Dienstag tagt der Verwaltungsrat von GM. „Dabei werden mit Sicherheit Eckpunkte festgelegt, die Opel umsetzen muss“, sagt der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel. „Möglicherweise wissen wir dann Bescheid.“

GM stellt Mitte Juni die Weichen

Stiller Protest vor dem Opelwerk.

Es könne aber auch sein, dass die Sitzung des Opel-Aufsichtsrats am 28. Juni keine Klarheit bringt. Einenkel jedenfalls lässt vor diesen Terminen nichts unversucht, Bochums Bedeutung für den Konzern herauszustellen. In einem in Auszügen veröffentlichten Brief an Opel-Chef Karl Friedrich Stracke und Aufsichtsratschef Stephen Girsky (in Personalunion Vize-Chef von GM) hat er die Leistungsfähigkeit des Werks herausgestellt. Gleichzeitig äußert er die Vermutung, „dass mit Absicht und falschen Zahlen gerechnet wurde, um GM eine mögliche Schließung von Bochum oder anderen Werken zu rechtfertigen“.

Wichtige Botschaft

Sehr zufrieden äußert sich der Betriebsratschef zu den Aktivitäten der Landespolitiker. Als wichtige Botschaft an den Konzern wertet er das gemeinsame Handeln der Landesregierungen mit Opel-Standorten. „Damit wird deutlich, dass sich die deutschen Werke nicht untereinander ausspielen lassen. So geht das nicht.“ Zudem habe die Politik deutlich gemacht, dass der Konzern nicht mit einer sozialen Abfederung rechnen kann, wenn durch eine Werksschließung viele tausend Menschen ihren Job verlieren.Ob das alles am Ende dazu führt, den Bestand des Bochumer Werkes über das Jahr 2014 hinaus zu sichern? Für Einenkel ist die zentrale Frage, ob sich der Konzern für eine Wachstumsstrategie entscheidet. Eine Schrumpfungsstrategie werde der Betriebsrat auf keinen Fall akzeptieren. Das bedeutet Werksschließungen.  

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