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Erster Wettstreit der Dichter

Haltern bekommt seinen ersten Poetry Slam

HALTERN. Wenn sich junge Leute für Dichtung, Reim und Versmaß interessieren, dann ist meistens von einem Poetry Slam die Rede. Ende November findet so ein Dichterwettstreit zum ersten Mal in Haltern statt. Junge Leute organisieren ihn und finden im Lea-Drüppel-Theater Raum für ihre kreativen Wortspiele.

Haltern bekommt seinen ersten Poetry Slam

Freddy Allerdisse moderiert den ersten Poetry Slam im Lea Drüppel Theater unter dem Titel „Mund auf, es zieht“. Foto: Foto: Silvia Wiethoff

Der Vorhang im neuen Lea-Drüppel-Theater öffnet sich am 29. November (Mittwoch) für einen Dichterwettstreit. Gemeinsam mit jungen Unterstützern organisiert Freddy Allerdisse (21) unter dem Titel „Mund auf, es zieht“ den ersten Poetry Slam in Haltern. Dabei treten sechs Künstler mit eigenen Texten gegeneinander an. Hilfsmittel sind beim Vortrag nicht erlaubt. Das Publikum bewertet die Auftritte anhand einer Punktekarte (0 bis 9).

Wie zu hören ist, wird der Vorverkauf der Karten für diese Veranstaltung gerade bei den jüngeren Menschen in Haltern bereits sehnsüchtig erwartet. Im Zeitalter von Facebook, Twitter und Co. zeigen diese eine besondere Leidenschaft für Poesie. Gedichte kommen nicht verstaubt und getragen daher. In neuer Aufmachung und erfrischender Atmosphäre werden sie vom Publikum gefeiert.

HALTERN Blockflöte, Kontrabass und Gitarre: Nicht gerade eine alltägliche Mischung. Das Trio „Wildes Holz“ trat als erste Gruppe nach der Eröffnung im neuen Lea-Drüppel-Theater auf und mischte die Ramones mit Georg Philipp Telemann.mehr...

„Es gibt eine sehr große Slam-Szene. Im Ruhrgebiet kann man jeden Abend eine Veranstaltung erleben“, erklärte Freddy Allerdisse im Gespräch mit der Redaktion. Der Sythener ist bei der Organisation des Events in seinem Element, denn er hat gerade eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann in Dortmund abgeschlossen. Für den Abend im Lea-Düppel-Theater verspricht er ein „lyrisches Feuerwerk“.

Texte im Vordergrund

Die Namen der Künstler, die erwartet werden, seien gar nicht wichtig. Beim Poetry Slam ständen die Texte und die Performance im Mittelpunkt, nicht der Vortragende. Es könne auch durchaus sein, dass ein Newcomer mit dem ersten Preis nach Hause gehe, während die bekannten Künstler leer ausgingen. Zum Wesen des Dichterwettstreits gehöre es aber, so Freddy Allerdisse, dass nicht das Gewinnen im Vordergrund stehe. Genauso verstehe sich von selbst, dass auf der Bühne und im Zuschauerraum Menschen jeden Alters willkommen seien. „Es lohnt sich, zum Poetry Slam zu kommen“, wirbt er als Veranstalter.

Raum für die Jugend
Anne Drüppel, die das Theater in Erinnerung an ihre Tochter Lea gegründet hat, freut sich darüber, dass die Organisation ganz in den Händen von jungen Leuten liegt. Es sei in ihrem Sinn, im Theater Raum für die Jugend zu schaffen, um sich kreativ auszuprobieren. Der Kontakt zu Freddy Allerdisse ist über ihren Sohn Henrik entstanden. Dieser engagiert sich ebenfalls in dem Projekt.

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Schon jetzt ist ein weiterer Poetry Salm im Dezember geplant. Ein genaues Datum steht allerdings noch nicht fest. Sollte die Resonanz stimmen, will Freddy Allerdisse regelmäßig einen Dichterwettstreit im Lea-Drüppel-Theater organisieren.

Beginn ist am 29. November (Mittwoch) um 20 Uhr im Lea-Drüppel-Theater an der Zaunstraße. Karten (7 Euro) gibt‘s im Vorverkauf in der Weinhandlung Bilkenroth, Merschstraße, in der Buchhandlung Kortenkamp am Markt und bei jeder Abendveranstaltung im Lea-Drüppel-Theater.

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