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Einkaufen am 24. Dezember?

Edeka in Herbern bleibt Heiligabend zu

HERBERN Weil Heiligabend in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, fragen sich viele Lebensmittelgeschäfte: öffnen oder nicht? Nicht alle Händler in Ascheberg und Herbern haben bereits eine Antwort darauf.

Edeka in Herbern bleibt Heiligabend zu

Heiligabend 2017 fällt auf einen Sonntag. Lebensmittelgeschäfte dürften in NRW von 10 bis 14 Uhr öffnen. Ob es in Herbern und Ascheberg welche tun, ist die Frage. Foto: dpa

Noch bis 14 Uhr dürfen die Geschäfte in Nordrhein-Westfalen an Heiligabend öffnen, die vorwiegend Lebensmittel verkaufen. Das gilt auch, wenn Heiligabend wie in diesem Jahr auf den Sonntag fällt. Viele wollen von diesem Recht jedoch nicht Gebrauch machen. Die Gewerkschaft Verdi ruft Kunden außerdem dazu auf, an Heiligabend nicht mehr einkaufen zu gehen – selbst wenn die Geschäfte geöffnet sind.

Der Discounter Aldi hat indes schon öffentlich erklärt, mit Rücksicht auf die Mitarbeiter alle Filialen geschlossen zu halten, Kaufland ebenso. Rewe hält das anders: Nur die sogenannten Filialmärkte bleiben per se geschlossen, die selbstständigen Kaufleute im Rewe-Netz können selbst entscheiden.

„Wer möchte schon sonntags gerne arbeiten?“

Dazu zählt zum Beispiel Rewe Frenster an der Bultenstraße 22 in Ascheberg. Ob der Markt öffnet oder nicht, stehe aber noch nicht fest, sagt Inhaber Heinz-Jürgen Frenster auf Anfrage. „Sonntags ist ja eigentlich geschlossen. Wir müssen uns damit noch beschäftigen“, kündigt er an.

Auch bei K&K ist noch keine Entscheidung gefallen. „Mir liegen bisher keine Informationen aus der Zentrale vor“, sagt Peter Eckstein, Filialleiter an der Sandstraße 44 in Ascheberg. „Wer möchte schon sonntags gerne arbeiten?“, erwidert er auf die Frage nach seinem Wunsch. Aus der K&K-Zentrale in Gronau hieß es am Freitag auf Anfrage: „Man ist sich noch nicht einig.“ Die Entscheidung werde erst in den kommenden Wochen fallen.

In Herbern ist man da schon weiter. Edeka Peschke hat sich für die „familienfreundliche Variante“ entschieden und macht nicht auf. „Wir gönnen unseren Mitarbeitern auch mal einen freien Heiligabend“, sagt Veit Peschke, Chef des Edeka-Marktes an der Südstraße 52.

Entscheidung schon früh gefällt

„So oft, dass Heiligabend auf einen Sonntag fällt, kommt es ja nicht vor“, ergänzt der Geschäftsmann und erklärt, dass die Entscheidung darüber bereits im Frühjahr gefallen sei.

Bäckerei Röwekamp an der Südstraße 21 wird von 8 bis 11 Uhr öffnen, die Aral-Tankstelle an der Werner Straße 25 von 7 bis 14 Uhr. Dort wird Inhaber Bernd Krampe am 24. Dezember selbst an der Kasse stehen. „Das kennen wir ja nicht anders“, sagt er.

In Ascheberg öffnet die Westfalen-Tankstelle an der Steinfurter Straße 24 von 7 bis 16 Uhr.

Zu welcher Uhrzeit man in der Bäckerei Geiping, Sandstraße 37, in Aschberg an Heiligabend Brötchen und Kuchen bekommt, stehe noch nicht fest, berichtet eine Mitarbeiterin. In zwei Wochen wüsste man sicher mehr.

Gewerkschaft gegen Sonntagsöffnung

  • „Unglaublich zynisch“ findet die Gewerkschaft Verdi es, wenn Geschäfte in diesem Jahr an Heiligabend öffnen.
  • „Die Beschäftigten wollen sich wie jeder andere auf das Weihnachtsfest vorbereiten und gemeinsam mit ihren Familien feiern“, sagte Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

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