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Nach turbulentem Jahr

Förderer der Profilschule Ascheberg denken nicht ans Ende

Ascheberg Die Profilschule war schon beerdigt, und ist nun doch die letzte Chance, eine weiterführende Schule in Ascheberg zu halten. Dafür will auch der Förderverein kämpfen.

Förderer der Profilschule Ascheberg denken nicht ans Ende

Der Vorstand des Fördervereins (v.l.): Sabine Westhoff, Dr. Johanna Sonnek und Ute Goßheger. Sabine Westhoff und Johanna Sonnek werden den Verein nach diesem Schuljahr verlassen. Ihre Kinder besuchen die 10. Klasse. Foto: Claudia Hurek

Vor gut einem Jahr habe man alles mühsam zusammengekehrt. „Aber es gibt eine Zukunft. Die Kinder sind guter Dinge, der Schulleiter ist guter Dinge, und wir sind es auch.“ Mit diesen Worten eröffnete Vorstandsvorsitzende Dr. Johanna Sonnek am Dienstagabend die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Profilschule Ascheberg.

Aus 14 wurden 142

Noch bevor die Profilschule 2011 an den Start ging, gründete sich der Förderverein im November 2010. Gestartet mit 14 ambitionierten Mitgliedern, ist der Verein inzwischen auf 142 Förderer angewachsen. Nach der Verlesung des Kassenberichtes bescheinigten die Kassenprüfer Andrea Rüschenschmidt und Bernadette Bergerbusch eine ordnungsgemäße Führung, der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Viel Gutes hat der Förderverein in den vergangenen Jahren getan, um die Schüler beziehungsweise deren Eltern bei vielen Aktivitäten zu entlasten: Tag der offenen Tür, Hilfe bei Projekttagen, Jahrgangsfahrten, Anschaffung von Spiel- und Sportmaterialien für die fünften Jahrgänge, Zuschüsse für besondere Projekte wie 2017 das „White Horse“-Theaterprojekt.

„Uns ist enorm wichtig, dass wir Transparenz zeigen und die Eltern die Entlastung auch merken“, sagte die Vorsitzende. „Wir wollen und müssen das Geld ausgeben, um zu helfen.“

Gerne nette Leute

Für 15 Euro im Jahr kann man den Verein als Mitglied unterstützen. „Natürlich sind wir für neue Leute, die auch Ideen mit einbringen, sehr dankbar.“ Der zeitliche Aufwand halte sich in Grenzen.

Dr. Johanna Sonnek und Sabine Westhoff werden mit dem Ende des Schuljahres 2017/18 den Vorstand des Fördervereins verlassen. „Unsere Kinder sind jetzt in der 10. Da macht es wenig Sinn, weiterhin in dieser Position zu bleiben“, sagte Sabine Westhoff. „Mit viel Herzblut, freundschaftlich verbunden und immer lächelnd haben wir die letzten Jahre gewuppt“, so Sonnek.

Spontan sind am Versammlungsabend Steffi Plenter, Werner Bergerbusch und Rita Müller einstimmig als Beisitzer gewählt worden. Sie sollen so bereits jetzt einen Einblick in die Arbeit des Vorstandes bekommen. Ute Goßheger, die für die Kassenführung zuständig ist, bleibt dem Vorstand noch für ein weiteres Jahr erhalten.

In Erinnerung an die Gründungsveranstaltung vor sieben Jahren treffen sich die Mitglieder des Fördervereins am Samstag, 25. November, in der Gaststätte Surmanns Hof an der Herberner Straße 11. Beginn ist um 19 Uhr.

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