Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige

Gründerehepaar blickt zurück

Herberner Tietze-Stiftung besteht seit zehn Jahren

Herbern Vor zehn Jahren gründeten Inge und Wolfgang Tietze aus Herbern ihre gleichnamige Stiftung – aus Dankbarkeit für ihr eigenes Leben. Im Einsatz sind sie seitdem nicht nur in der Gemeinde Ascheberg.

Herberner Tietze-Stiftung besteht seit zehn Jahren

Inge und Wolfgang Tietze gründeten aus Dankbarkeit für ihr eigenes Leben eine Stiftung. Foto: Claudia Hurek

In einem Brief von Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1779 an Friedrich Krafft heißt es: „Der Wunsch, Gutes zu tun, ist ein kühner, stolzer Wunsch; man muss schon sehr dankbar sein, wenn einem ein kleiner Teil davon gewährt wird.“

Diesem Wunsch folgten auch Inge (79) und Wolfgang (77) Tietze: Sie gründeten im Dezember 2007 die Inge und Wolfgang Tietze-Stiftung mit zwei Millionen Euro Einlage. Heute ist der Betrag sogar noch etwas angewachsen.

Aus dessen Erträgen (Zinsen, etc.) fördert die Stiftung diverse Projekte und Vorhaben. „Wir haben in unserem Leben so viel Glück gehabt. Da geben wir nun gerne etwas zurück“, sagt Wolfgang Tietze im Gespräch mit unserer Redaktion. „Ruhestand ist nichts für uns. Das ist zu langweilig.“

Pflege von Kunstsammlungen

Eine besondere Verbindung haben die beiden zu Breslau (hier ist Wolfgang Tietze geboren) und Trakehnen (hier ist Inge Tietze geboren). Aber sie unterstützen nicht nur die Pflege von Kunstsammlungen in Breslau und Trakehnen, sondern auch im Kreis Coesfeld und in der Gemeinde Ascheberg.

Außerhalb der Gemeinde, in Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg, liegt das Gestüt Trakehnen, das dem Ehepaar besonders am Herzen liegt. „Dort konnten wir umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Landstallmeisterhaus erledigen“, erzählen sie.

Unterstützung in der Jugendarbeit

Auch Sanierungsmaßnahmen an der Salzburger Kirche in Gumbinnen im ehemaligen Ostpreußen sind geplant. Heute ist sie der Propstei Kaliningrad der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland zugehörig. Diese Kirche ist die letzte Planung von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841), preußischer Baumeister.

In der Jugendarbeit unterstützte die Stiftung zuletzt den SV Herbern. So wird in den nächsten vier Jahren ein Motivationstrainer Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren unterstützen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Rätselhafter Unfallschwerpunkt

Warum gibt es so viele Unfälle auf der A1 bei Werne?

Werne/Ascheberg Es ist wie verhext: Auf der A1 zwischen Werne-Süd und Werne-Nord kommt es immer wieder zu Unfällen. Auch ein Tempolimit änderte daran wenig. Was ist da los?mehr...

Autobahn wieder frei

Zwei Unfälle mit sechs Verletzten auf der A1 bei Werne

Werne Im Berufsverkehr am Montagmorgen kommt es zu zwei Unfällen auf der A1 in Höhe Werne. Es gibt insgesamt sechs Verletzte. Auf beiden Fahrspuren bilden sich lange Staus. Mittlerweile gibt es eine gute Nachricht.mehr...

Bürgerstiftung und Kaufmannschaft

Neue Runde beim Ascheberger Adventskalender

Ascheberg Zum zweiten Mal bieten Bürgerstiftung und Kaufmannschaft den Ascheberger Adventskalender an. Auch diesmal gibt es zahlreiche Preise zu gewinnen.mehr...

Volkstrauertag

Herbern: Gedenkfeier zu Ehren der Kriegsopfer

Herbern Mit einer Feier am Ehrenmal hielten die Herberner Vereine die Erinnerung an die gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege aufrecht. Ein Reisebericht von Pfarrer Lube sorgte für Aufsehen.mehr...

Geld aus den Gottesdiensten

Herbern unterstützt Schulkinder im afrikanischen Ruanda

Herbern Die kfd hat für ihre Kollekte einen passenden Zweck gefunden. Dabei kam den Herberner Frauen der Zufall zu Hilfe. Die Geschichte führt in den ostafrikanischen Binnenstaat Ruanda.mehr...

Falscher Termin

Verwirrung um Glasfaser-Ausbau in Ascheberg

Herbern Unitymedia schließt Ascheberg ans schnelle Internet an. Zuletzt gab es Verwirrung um den Glasfaser-Ausbau in Herbern. Die Aussage aus dem September, vor Weihnachten würden die ersten Häuser angeschlossen, trifft nicht zu.mehr...