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Roland Pelster

Neuer Hausmeister an der Profilschule Ascheberg

Ascheberg Heinz Gravemann, Hausmeister der Profilschule Ascheberg, hört nach 23 Jahren auf. Die Schulleitung und die Gemeinde haben einen Nachfolger gefunden: Roland Pelster. Die beiden Hausmeister kümmern sich zwei Monate zusammen um das Laub, die Technik und was sonst noch so anfällt. Man kennt sich.

Neuer Hausmeister an der Profilschule Ascheberg

Noch schaut Roland Pelster (r.) zu, wenn Hausmeister Heinz Gravemann Dinge erklärt. Ab Januar übernimmt er dann den Job an der Profilschule. Fachbereichsleiterin Anne Markfort begrüßte ihn am Montag. Foto: Katharina Theißing

Die Profilschule Ascheberg hat nun zwei Hausmeister: Heinz Gravemann, der den Job schon seit 23 Jahren macht, und den Neuen, Roland Pelster, der ab Januar der neue „Einzelkämpfer“ wird. „Die Lehrer sind viele, die Schüler auch – nur der Hausmeister hat keine Kollegen“, sagte Schulleiter Jens Dunkel am Montag bei der offiziellen Vorstellung.

Das ist auch der Grund, warum Gravemann aufhören möchte: „Ich bin jetzt seit 23 Jahren hier, fast 64 Jahre alt und möchte aus der Verantwortung heraus.“ Der Schulleiter ist traurig, weil der Hausmeister geht. „Er kannte jede Schraube und jedes Kabel. Wir hätten ihn auch noch für die nächsten 20 Jahre behalten.“

„Nach Hause kommen“

Der Job des Hausmeisters an der Profilschule ist begehrt: Mehr als 40 Bewerbungen hat Anne Markfort von der Gemeinde Ascheberg erhalten. Die Fachbereichsleiterin ist sich sicher, dass Roland Pelster eine gute Wahl ist. „Er ist ja nicht zum ersten Mal hier.“ Denn der 47-Jährige unterstützte Gravemann schon einmal für Reparaturarbeiten in der Schule, damals noch als Angestellter der Firma Brochtrup. Zuletzt hat er für die Alexianer Münster gearbeitet.

Sein neuer Job ist für ihn „wie nach Hause kommen“. Pelster ist selbst in Ascheberg auf die Realschule gegangen, hat eine Tochter in der zehnten Klasse an der Schule und hat sich im Förderverein engagiert. „Ich freue mich, bald endlich wieder in Ascheberg zu arbeiten.“

Nicht nur Technik

Sein Vorgänger versicherte ihm: „Hausmeister ist ein Job, in dem einem nicht langweilig wird.“ Morgens wisse man nie, was der Tag bringt. Oder die Nacht: „Die Feuerwehr hat mich mal nachts wach geklingelt, um die Turnhalle aufzuschließen.“

Der Hausmeister koordiniert nicht nur den Schließdienst, sondern kümmert sich um die gesamte Technik, die Heizung, die Sanitäranlagen sowie die Verkehrssicherung. „Natürlich muss man nicht alles selber machen, die Heizung kann ich reparieren, von einer Pumpe habe ich aber keine Ahnung“ , gibt Gravemann zu. In solchen Fällen bestelle er Handwerker.

Gravemann blickt seinen Nachfolger an. „Der ist auch Elektroinstallateur wie ich – das ist eine gute Voraussetzung.“ Er freut sich über die Übergangszeit und Einarbeitungsphase, die die Gemeinde ihm gewährt.

Lieblingsbeschäftigung: Laubblasen

Sein „Baby“, die Realschule, sei großgeworden, habe Nahwuchs bekommen und schlage sich jetzt ganz gut. Sein Wunsch ist, dass „alle daran arbeiten, eine gute weiterführende Schule in Ascheberg zu halten“.

„Alles muss weitergehen“, sagt Gravemann. „Heute Nachmittag kann ich noch meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: mit dem Laubbläser den Schulhof freiräumen.“ Pelster ergänzt: „Und wir wollten uns noch die Elektrohauptleitung angucken.“ Kein Problem für die beiden.

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