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Fußball: Landesliga 4

Reizvolles Derby zwischen SV Herbern und VfL Senden

Herbern Vierter gegen Sechster: Nicht nur die örtliche Nähe, sondern auch die Tabellenkonstellation sprechen für eine interessante Partie, wenn am Sonntag der SV Herbern den VfL Senden in der Fußball-Landesliga empfängt.

Reizvolles Derby zwischen SV Herbern und VfL Senden

Thomas Eroglu, gegen Burgsteinfurt eingewechselt, ist für das Mittelfeld eine Option für die Startelf. Foto: Landsiedel

Es sei nicht mit einem Spiel gegen Werne vergleichbar, aber die 18 Kilometer Luftlinie zwischen Herbern und Senden würden der Partie durchaus einen Derby-Charakter geben. So sieht es SVH-Trainer Holger Möllers. Sein Gegenüber Rainer Leifken stimmt zu: „Die Spieler kennen sich. Mit Hendrik Heubrock habe ich einen Ascheberger im Team. Gegen Holger habe ich in der Bezirksliga zu dessen Ascheberger Zeiten gespielt. Die Rivalität ist zu spüren, aber nicht im negativen Sinne.“

Dass Senden in Herbern antreten muss, darüber ist Möllers heilfroh. „Das darfst du unterstreichen“, sagte Möllers am Freitag im Gespräch. Unter der Woche habe er mit seinen Spielern nochmal über mögliche Ursachen für die eklatante Auswärtsschwäche mit nur vier Punkten aus sechs Spielen gesprochen. „Zuhause zeigt das Team einfach ein anderes Gesicht. Da investieren wir irgendwie mehr“, sagt Möllers, der darin auch den Schlüssel zum Erfolg gegen Senden sieht. Das ist auch Leifken nicht entgangen. „Herbern ist fußballerisch schon gut, aber zuhause sind sie noch zweikampfstärker, lauffreudiger, engagierter“, sagt Sendens Trainer.

Immer oben dabei

Er kennt natürlich auch die Heimtabelle, die Herbern mit 19 Punkten anführt. „Das zeigt die Schwere der Aufgabe. Es wird nicht so einfach, auch nach dem Spiel in der Tabelle vor Herbern zu stehen. Aber wir sind in der Lage, einen Punkt mitzunehmen. So schlecht sind wir ja auch nicht“, stapelt Leifken tief. Freilich weiß Herberns Holger Möllers um die Stärken des VfL, der bereits in der vorigen Saison nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga munter oben mitspielte. „Sie stehen nicht ohne Grund auch in dieser Saison wieder oben. Von der Abwehr bis in den Sturm sind sie in allen Mannschaftsteilen gut besetzt“, sagt Möllers. Mit Rabah Abed hat Senden zudem einen waschechten Knipser im Team, der bereits zehn Treffer auf seinem Konto hat.

Einsatz fraglich

Für das Spiel am Sonntag droht Mittelfeldmotor Oscar Cabrera auszufallen. Das Abschlusstraining am Freitagabend sollte letzter Härtetest für ihn sein. Nach einem Tritt im Spiel gegen Burgsteinfurt am Sonntag hat Cabrera einen Bluterguss im Oberschenkel. „Laufen konnte er am Dienstag und Donnerstag zumindest“, sagt Möllers.

Fällt der Spanier aus, dürfen sich Simon Mors, Daniel Krüger und Thomas Eroglu Hoffnungen auf die Startelf machen. „Da kommt jeder infrage, der in der Vorwoche auf der Bank saß“, so Möllers. Dennis Hölscher steht nach Zahn-OP wieder im Kader. Keine Alternativen sind derzeit die verletzten Tim Bröer, Philipp Dubicki und Dennis Kaminski. Bei Senden drohen ebenfalls einige Ausfälle. „Ich habe noch keinen Plan, wie ich aufstellen kann. Ich habe fünf, sechs angeschlagene Spieler“, sagt Leifken, der das Abschlusstraining am Freitagabend abwarten wollte. „Vielleicht muss sich sogar einen A-Jugendlichen mitnehmen, um den Kader zu füllen“, sagt Leifken.


Anpfiff: Sonntag, 15.15 Uhr, Kunstrasen, Siepenweg, 59387 Herbern

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