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Glasfaser-Ausbau

Schnelles Internet: Stand der Dinge in Ascheberg

DAVENSBERG/HERBERN/ASCHEBERG Rund 300 Haushalte in Davensberg sollen bis Ende September Zugang zum schnellen Internet erhalten. Die ersten Kunden brachte Unitymedia bereits ans Netz – in den nächsten Tagen sind weitere Haushalte an der Reihe. Ascheberg und Hebern sollen folgen. Wir sagen, was Stand der Dinge beim Glasfaser-Ausbau ist.

Schnelles Internet: Stand der Dinge in Ascheberg

Sind die Baugruben in Davensberg schon wieder dicht, geht es in Herbern gerade mit großen Schritten voran. Hier soll der Netzausbau bis Ostern 2018 abgeschlossen sein.

Warum macht Davensberg in Sachen Glasfaser den Anfang? Nachdem es beim Thema Glasfaser in den Gemeinden Ascheberg und Nordkirchen lange nach einer unendlichen Geschichte aussah, soll es nun ganz schnell gehen. Bis Ende September will Unitymedia nach eigenen Angaben rund 300 Haushalte in Davensberg ans schnelle Netz anschließen.

Im nördlichsten Ortsteil der Gemeinde Ascheberg konnte Unitymedia das Netz des ehemaligen Mitbewerbers BBV übernehmen. „Das ist natürlich nicht der Normalfall“, sagte am Dienstag Daniel Kleinbauer, der bei Unitymedia den Netzausbau betreut, während eines offiziellen Pressetermins im Hotel Restaurant Clemens-August an der Burgstraße.

Weil das Netz halb fertig war, könne man in Davensberg gerade die letzten Schritte Richtung Ziellinie machen. Rund 300 Verträge konnte Unitymedia in Davensberg abschließen, das entspricht etwa 40 Prozent der dortigen Gebäude.

HERBERN Verschiedene Baukolonnen von verschiedenen Unternehmen wühlen sich durch den Herberner Untergrund - hier werden Glasfaserkabel für schnelles Internet verlegt. Damit alles funktioniert und nachher Bürgersteige und Einfahrten aussehen wie vorher, ist ein Experte im Einsatz: Bauüberwacher Hans Hendriks. Wir haben ihn getroffen.mehr...

Gibt es schon Erfolge? Die Hälfte dieser Gebäude wurde nach Angaben des Kölner Unternehmens bereits mit einem Hausanschluss versehen. „Es funktioniert einwandfrei“, sagte am Dienstag Clemens von Freeden mit Blick auf seinen Privathaushalt. Auch in seinem Hotel an der Burgstraße will der Geschäftsführer in Zukunft auf Glasfaser setzen: „Wir sind ein Seminar- und Tagungshotel, konnten Seminare zum Teil aber nicht annehmen, weil wir bestimmte Datenmengen nicht gewährleisten konnten.“ Das werde mit dem Glasfasernetz besser funktionieren, hofft von Freeden.

Wie ist der Status in Ascheberg und Herbern? „Wir sehen in den anderen Ortschaften, dass es zügig vorangeht“, sagte am Dienstag Bürgermeister Dr. Bert Risthaus. Ähnlich wie auf der neuen Datenautobahn sei auch auf den Baustellen in Ascheberg und Herbern „richtig Power dahinter“. Unitymedia teilte mit, dass man im Zeitplan liege. Bis Ostern 2018 sollen der Netzausbau und die dafür notwendigen Tiefbauarbeiten abgeschlossen, bis Mai 2018 die Hausanschlüsse gelegt sein. Anders als in Davensberg soll das in Ascheberg und Herbern schrittweise erfolgen – nach jedem fertigen Bauabschnitt.

In dem Zusammenhang sprach Daniel Kleinbauer von einer baubegleitenden Vermarktung: „Wir hoffen auf weiteren Zuspruch der Anwohner. Analog zu dem Ausbau wollen wir möglichst viele Interessenten zum Anschluss bewegen.“

ASCHEBERG Der Glasfaserausbau in Ascheberg geht in großen Schritten voran, in Davensberg sind die Arbeiten bereits abgeschlossen, in Herbern wird gebuddelt. Ein Sprecher von Unitymedia hat eine Prognose, ab wann in der gesamten Gemeinde Internet per Glasfaser verfügbar sein soll.mehr...

Wie viele Verträge konnte Unitymedia bisher abschließen? Von den insgesamt mehr als 10.000 privaten Haushalten, öffentlichen Einrichtungen und Gewerbegebieten in Ascheberg und Nordkirchen „stehen wir im Moment bei etwa 25 bis 30 Prozent“, sagt Kleinbauer, „gehen aber davon aus, dass wir die 40 Prozent erreichen.“ Neben Ascheberg, Davensberg und Herbern baut Unitymedia in der Nachbargemeinde in den drei Ortsteilen Nordkirchen, Südkirchen und Capelle.

Wer finanziert den Netzausbau? „Wir als Gemeinde haben keinen Cent dazu bezahlt“, sagte Risthaus. Unitymedia investiert in Ascheberg und Nordkirchen rund zwölf Millionen Euro. „Alles eigenwirtschaftlich“, so Kleinbauer.

Kosten und Kontakt





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