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Adventskalender vom Philipp-Neri-Verein

Gewinngarantie für die Jugendarbeit in Kirchhellen

kirchhellen Es gibt sie wieder: Die Adventskalender vom Kirchhellener Philipp-Neri-Verein. In Fragen und Antworten klären wir, was genau Kirchhellen, Philipp Neri und der Advent eigentlich miteinander zu tun haben.

Gewinngarantie für die Jugendarbeit in Kirchhellen

Agnes Grewer und Hiltrud Genter-Hautkappe haben am Donnerstag auf dem Markt Kalender verkauft. Noch den ganzen November stehen Mitglieder des Philipp-Neri-Vereins auf dem Wochenmarkt, um den Adventskalender zu verkaufen. Foto: Foto: Marie Rademacher

Wer war Philipp Neri? Warum ist ihm in Kirchhellen ein Verein gewidmet?

Auf der Rückseite des Kirchhellener Adventskalenders gibt es Infos dazu. Neri sei „einer der liebenswertestens Heiligen“, heißt es dort. Er lebte von 1515 bis 1595 und arbeitete in Rom als Erzieher und Hauslehrer, war „ein verlässlicher Partner für die Jugend“. Vor zwölf Jahren hat sich in Kirchhellen auf Initiative der Kolpingfamilie und des Jugend-Klosters der Verein mit seinem Namen gegründet. Wie ihr Namensgeber wollen die Mitglieder den Jugendlichen im Ort helfen und ihnen ein Ansprechpartner sein.

Was hat sich der Verein in diesem Sinne konkret für Aufgaben gesetzt?

Es geht im um die Förderung der Jugendarbeit in Kirchhellen. Dazu wurden in der Vergangenheit verschiedene Projekte im Dorf unterstützt. Beispielsweise hat der Verein den Bau der Skateranlage gefördert. Im Jugend-Kloster gibt es außerdem eine vertrauliche Gesprächsberatung für Jugendliche und ihre Familien – die vor allem genutzt wird, wenn es um eher schwierige Themen geht, wie Agnes Grewer aus dem Kalender-Team erzählt. In Zukunft hat sich der Verein vorgenommen, Initiativen, die in Kirchhellen die Jugendarbeit zu fördern, finanziell zu unterstützen.


Welche Rolle spielt dabei der Adventskalender?

Eine ziemlich große. Warum, kann man sich ausrechnen: 2000 Exemplare sind dieses Jahr von dem Kalender gedruckt worden. Einer kostet fünf Euro. Der Erlös geht komplett an die Jugendarbeit in Kirchhellen. Und bis jetzt läuft er auch ziemlich gut, wie Agnes Grewer und Hiltrud Genter-Hautkappe auf dem Markt erzählen. Sie sind zuversichtlich, auch in diesem Jahr wieder alle 2000 gedruckten Kalender loszuwerden. „Der Trend geht auch zum Zweitkalender“, sagt Agnes Grewer augenzwinkernd.

Was kann man denn eigentlich gewinnen und wie groß sind die Gewinnchancen?

Die Kaufleute in Kirchhellen haben dem Verein für den Kalender 365 Geschenkgutscheine im Wert von insgesamt 6000 Euro bereitgestellt. Ganz unterschiedliche Gewinne finden sich so hinter den Türchen – von er Autowäsche bis zum Friseurbesuch. Natürlich steckt nicht in jedem Kalender ein Gutschein. Trotzdem gibt es indirekt eine Gewinngarantie: „Selbst wenn man selbst nicht gewinnt, die Jugendarbeit in Kirchhellen gewinnt auf jeden Fall“, so Agnes Grewer.


Wo gibt es die Kalender zu kaufen?

Noch den ganzen November stehen Mitglieder des Vereins donnerstags von 10 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt, Johann-Breuker-Platz, und verkaufen den Kalender. Außerdem gibt es ihn an vielen Orten in Kirchhellen – zum Beispiel in den Apotheken, bei den Banken und bei vielen Kaufleuten.


Wie erfahre ich denn, ob ich gewonnen habe?

Die Gewinnnummern werden ab dem 1. Dezember (Freitag) täglich in unserer Zeitung bekannt gegeben. Unter Vorlage der Nummer können Gewinner die Gutscheine dann bis zum 19. Januar (Freitag) in der Volksbank Kirchhellen, Johann-Breuker-Platz 6, abholen. Nach diesem Datum kommen die Gewinne, die nicht abgeholt wurden, dem Sozialwerk zugute.

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