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Neuling gewinnt viele Preise

Lennox ist Dritter bei Boxer-WM

Feldhausen Der Erfolg kam überraschend und plötzlich: Innerhalb von drei Monaten räumt Boxer Lennox einen Preis nach dem anderen ab. Er belegt den zweiten Platz der Jugendklasse bei der Landessieger-Schau in der Schweiz und ist Erster der Internationalen Boxerclub-Ausstellung. Jetzt freuen sich Lennox und sein Herrchen Frank Hapke noch über den dritten Platz bei der Atibox World Boxer Show in Slowenien.

Lennox ist Dritter bei Boxer-WM

Frank Hapke mit seinem Boxer Lennox.

Geplant war das alles nicht. Frank Hapke holte „Miguel von der Igelsheide“, so nannte die Züchterin Birgit Achterholt den Welpen offiziell, nach einem Jahr der Trauer zu sich. „Meine Familie und ich hatten zuvor unseren Familienboxer verloren“, so Hapke. Ein Leben ohne Hund ist für Hapke unvorstellbar. „Der Hund ist ein Familienmitglied, wir fahren in den Urlaub, sind viel mit dem Rad unterwegs und spielen“, sagt der Tierfreund. Beruflich hat Frank Hapke auch mit Vierbeinern zu tun: Er trainiert seit 35 Jahren Hunde und leitet eine Agentur, die sich auf Urlaub mit Hunden spezialisiert hat. „Ich biete Wohnmobile in Spanien an, die speziell Hundebesitzer mieten können“, erklärt Hapke.

Auf gut Glück

„Lennox“ ist der Rufname des einjährigen Boxers. Und als echter Boxer sollte der Rüde auch den Namen eines Boxers tragen. „Axel Schulz und Henry Maske wollten wir ihn aber nicht nennen“, sagt Hapke und lacht. „Darum heißt er jetzt Lennox. Wie Lennox Lewis.“ Der bisher größte Sieg ist für Lennox der dritte Platz bei der Boxer-WM in Senec/Slowenien. „Wir haben uns auf gut Glück angemeldet und hatten keine Erwartungen“, sagt der Feldhausener. In der Jugendklasse traten 27 Kandidaten im Alter von 12 bis 18 Monaten gegeneinander an. Die Hundehalter führten bei über 30 Grad ihre Kandidaten im Ring 8 entlang. Die Jury begutachtete unter anderem die Kopfform der Hunde, die Augen und wie weit der Brustumfang ist. „Wichtig ist der Nasenstulp“, sagt Hapke. Wenn die Nase nicht richtig geformt ist, kann der Hund nicht frei atmen.

„Echt ein Erlebnis“

Nach der Präsentation wählten die Preisrichter die vier schönsten Hunde aus. Im Finale waren: Lennox und Boxer aus Italien, Spanien und den Niederlanden. Die Jury begutachtete erneut die Tiere und entschied, dass Lennox der drittschönste Hund seiner Klasse ist. Hapke: „Das war echt ein Erlebnis. Dabei war Lennox auch der Jüngste der 27 Boxer. Damit habe ich nicht gerechnet. Es kamen 800 Teilnehmer aus der ganzen Welt, um den schönsten Boxer zu finden.“ Sein Hund sei ein richtiger Glückspilz, so Hapke. „Wenn wir bei den nächsten Hundeprüfungen wieder so viel Glück haben, sind wir ganz vorn dabei“, sagt Hapke stolz. Nach dem Sieg in Slowenien bekam Hapke Deckanfragen aus Dänemark, Schweden und Russland. „Aber das verfolge ich erst mal nicht. Lennox ist in erster Linie ein Familienhund“, sagt der Hundehalter. Er hat andere Ziele. Im Herbst soll Lennox zunächst die Begleithundeprüfung bestehen. Hier beweist der Hund, dass er Kommandos wie „Sitz“ und „Platz“ beherrscht. „Wir üben aber schon für die Ausdauerprüfung, bei der ich 20 Kilometer Rad fahre und Lennox mitläuft. Derzeit schaffen wir 10 Kilometer.“

Nächste Ziele

Diesen November ist Lennox bei der Weltausstellung in Leipzig zu sehen. Im nächsten Jahr möchte Hapke Lennox für weitere Wettbewerbe und Ausstellungen anmelden. Zum Beispiel tritt Lennox bei der nächsten Atibox World Boxer Show im Mai 2018 an. Wer nichts mehr von Lennox verpassen möchte, kann ihm bei Facebook folgen. „Ich habe extra eine Seite für ihn eingerichtet“, sagt Hapke.



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