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Umwelttag

Klimaschutz am Küchentisch

BOCHUM Beim Essen auf den Klimaschutz zu achten – das ist gar nicht so einfach. Beim Umwelttag in Bochum gab es eine Fülle an Informationen, mit teilweise verwirrenden Zahlenspielchen.

Klimaschutz am Küchentisch

Bei der IKK schmiert Chef Frank Heckmann selbst gemachten Möhrenaufstrich aufs Brot. Natürlich aus regionalen Möhren in der heimischen Küche verarbeitet.

Umwelttag in Bochum

Bei dem Imkern gibt es Honig vom Rathausdach - aber nur in kleinen Gläsern, denn dort oben leben nur zwei Bienenvölker.
Remo Leonhard, Azubi beim Akademischen Förderungswerk (Akafö), mit dem Menü aus der Mensa: Spargelterrine an Salatbouquet mit lauwarmen Spargelsalat und Vollkornbrot. Obendrein gibt es Erdbeeren mit grünem Pfeffer an Limonenmousse.
Die CDU grillt: auf einem Gasgrill, weil der weniger CO2 verbraucht, als der Vertreter mit Holzkohle. Zudem gibt es Putenfleisch, weil dessen CO2-Bilanz besser ausfällt, als die vom Rind.
Wild auf Wild - die Bochumer Kreisjägerschaft informierte über ihre Arbeit.
Bei den Hausfrauen wird Salat geschnippelt. Männer bekommen zudem Abwaschtipps.
Informationsstände beim Umwelttag in Bochum.
Die Imker erklären beim Umwelttag, wie die Bienen den Honig machen. Und natürlich darf gekostet werden.
Salat ist in Sachen Öko-Bilanz von keinem Nahrungsmittel zu toppen.
Die Dezernentinnen Britta Anger (Soziales/l.) und Birgitt Collisi (Sport u. Personal) beim Ratspiel "Saisonales Gemüse". Die beiden schlagen sich nicht schlecht. Bei einigen Salaten hapert es noch.
Ölverbrauch für die Erdbeerproduktion. Der Flug aus Südafrika verbraucht ordentlich Erdöl, da ist es sogar im heimischen Gewächshaus besser - allerdings wird dabei ordentlich CO2 verbraucht.
Bei der IKK schmiert Chef Frank Heckmann selbst gemachten Möhrenaufstrich aufs Brot. Natürlich aus regionalen Möhren in der heimischen Küche verarbeitet.
Möhrchen auf Brot - serviert von Claudia Niemczyk.

  • Fleisch-Produkte sind besonders energieaufwendig und klimabelastend – ebenso wie alle tierischen Produkte, sagt die Verbraucherzentrale. Für ein Kilo Rindfleisch werden mehr als 13 Kilogramm Treibhausgase freigesetzt. Deswegen: Klasse statt Masse. Ein Kilo Obst oder Gemüse verursacht dagegen nur ein halbes Kilo Treibhausgas. Mit den täglichen Obst-Portionen hinken wir deutschen sowieso hinterher. Sie dürfen gern öfter zum Apfel greifen.
  • Weite Transporte per Flugzeug oder LKW sind Energieverschwendung. Die Tomate lässt sich auch hier anbauen. Sie muss nicht aus Spanien kommen. Oder Spargel. Der aus Chile importierte Spargel belastet das Klima mehrere tausend Mal stärker als der Spargel aus der Region. Und wer die Landwirtschaft vor der eigenen Tür unterstützt, der leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaft.
  • Heimische Produkte sind noch klimafreundlicher, wenn sie Saison haben. Dabei wissen wir kaum noch, wann welches Obst und Gemüse reift – zu verwöhnt wurden wir beim Gang durch den Supermarkt, in dem immer alles angeboten wird. Doch selbst Produkte aus der Region produzieren tonnenweise Treibhausgase, wenn sie im Gewächshaus gezüchtet werden.
  • Bei wem ein Geschirrspüler daheim steht, der darf sich über weniger Arbeit freuen. Hier gilt: Erst die Maschine vollmachen, dann anschalten. Das schont die Umwelt. Wer in Handarbeit zugange ist, sollte das Abwaschen unter fließendem Wasser tunlichst vermeiden. Auch bei kleinen Geschirrmengen. Wasser ins Becken, nicht mehr Spülmittel als nötig (steht auf der Flasche) und Teller und Gläser in einem Klarwasserbecken vom Spülschaum befreien.
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