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Stiftskirche in Asbeck

Neue Haube für das alte Gemäuer

Asbeck Wer demnächst vor der Stiftskirche steht, sollte den Blick nach oben richten. Das Gerüst und die Planen, die den gut 40 Meter hohen Kirchturm noch verhüllen, werden ab Freitag abgebaut.

Neue Haube für das alte Gemäuer

Noch ist die Stiftskirche in Asbeck verhüllt. Ab Freitag, 3. November, wird das Gerüst abgebaut. Foto: Markus Gehring

Die Stiftskirche in Asbeck hat ein neues Schieferdach. Seit Ende der Sommerferien hatten Handwerker am Dach des Turms gearbeitet. Auch kleine Stellen an der Fassade sind ausgebessert worden. Regen, Moos, Sonne und Temperaturschwankungen hatten das Schieferdach der Kirche so geschädigt, dass es erneuert werden musste. „Etwa 80 bis 100 Jahre halten die Schieferplatten“, sagt Gereon Rasche, Architekt und Planer der Bauarbeiten am Kirchturm. Eine Erneuerung sei einfach an der Zeit gewesen.

Das alte Schieferdach habe aus Platten bestanden, die nicht aus der Region, sondern aus England stammten, erklärt Rasche. Das Schiefergestein, das die Arbeiter nun auf dem Kirchturm verbaut haben, stammt hingegen aus dem Sauerland. Über fünf Tonnen Schiefer haben die Dachdecker auf rund 160 Quadratmetern Dach verbaut. Zuletzt war das Turmdach in den 1970er Jahren saniert worden. Ob auch andere Dachteile der Kirche noch saniert werden müssen, könne er nicht genau sagen, meint Rasche. Es seien wohl Spuren von Asbest vorhanden, einen Handlungsbedarf müsse aber ein Sachverständiger klären.

Gerüstmaterial

Nun ist die Arbeit auf dem gut 40 Meter hohen Turm getan, der Zeitplan eingehalten. „Ab Freitag wird abgerüstet“, sagt Gereon Rasche. „Das sind mehrere Lkw-Ladungen an Gerüstmaterial.“ Gut zwei Wochen veranschlagt Rasche für den Abbau des Gerüsts, das sich um den Kirchturm rankt. „Das müssen wir mit Vorsicht angehen. Es ist eine große Höhe, wir müssen Verankerungspunkte schließen und das Dach kontrollieren.“

Auch der Rückbau der Funkantennen steht nun bald an. „Die werden oft in Kirchtürmen eingebaut“, sagt der Architekt. Während der Arbeiten mussten die Antennen wegen der Strahlung nach außen verlegt werden. Nachdem die Arbeiten nun abgeschlossen sind, kommen die Funkantennen der Telekom wieder ins Turminnere.

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