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Baustelle

Steile Auffahrten

Legden Die Straßen im Baugebiet „Up‘n Berge“ liegen noch wesentlich unter dem Niveau der Grundstücke. „Das bleibt nicht so“, beruhigt die Gemeinde die Anlieger.

Steile Auffahrten

Noch ist der Höhenunterschied zwischen Fahrbahn und Grundstückszufahrten sehr deutlich zu sehen. Foto: Markus Gehring

Im Baugebiet „Up’n Berge“ wird in diesen Tagen eifrig gemauert, gehämmert und gefugt. Zahlreiche Bauherren sind dabei, ihre neuen Häuschen noch schnell winterfest zu machen, bevor der Frost ihnen diese Arbeit erschwert – oder sogar ganz unmöglich macht. Worüber sich einige der Anlieger allerdings wundern: Die Baustraßen haben momentan ein wesentlich niedrigeres Niveau als die Grundstückzufahrten.

Um den Unterschied, der teilweise bis zu 20 Zentimeter beträgt, zunächst einmal provisorisch auszugleichen, haben sich einige von ihnen schon etwas einfallen lassen, um ihre Garagen und Stellplätze Reifen schonend zu erreichen. Da wurde mit Schotter und Steinmehl angeglichen, bei den Zugängen mit selbst gebauten Holzstufen oder Gitterrosten.

Zeitnaher Endausbau

„Natürlich bleibt das hier nicht so in diesem Zustand“, erklärt Helmut Schiermann, Leiter des Legdener Bauamtes. „Es handelt sich in diesem Bereich um eine Baustraße, wie sie stets in solchen Fällen zunächst während der Erschließungszeit erstellt wird.“ Beim Endausbau käme „auf die Straße dann noch einiges an Höhe drauf“, beruhigt Schiermann die Kritiker. „Allein die Dünnbettschicht beträgt vier bis fünf Zentimeter. Und anschließend werden wir dann – wie bei den anderen Baugebieten auch – Pflastersteine verlegen lassen. Deren Höhe pendelt auch noch einmal zwischen acht und zehn Zentimetern. Da sind wir dann schnell auf dem Niveau der Grundstücke.“

Auch Bürgermeister Friedhelm Kleweken sieht im Moment keinen Anlass zur Besorgnis: „Die Höhen stehen doch alle fest und können bei Interesse auch bei uns erfragt werden. Beim Endausbau wird sich das alles regulieren. Bisher hat es ja immer gepasst.“

Nicht in dieser Bauphase

Wann der endgültige Ausbau der Straßen in dem Baugebiet „Up‘n Berge“ erfolgen wird, dazu wollte sich Friedhelm Kleweken zu diesem Zeitpunkt noch nicht festlegen: „Fakt ist, dass – bis auf einen – alle der 94 vorhandenen Bauplätze bereits vermarktet sind. Den Endausbau, so unsere Absicht, wollen wir natürlich möglichst zeitnah vornehmen. Erste Zeichnungen und Skizzen sind inzwischen auch schon gefertigt.“ Es mache jedoch wenig Sinn, so Friedhelm Kleweken, „schon in der aktuellen Bauphase mit den Schlussarbeiten anzufangen. Wenn immer noch schwere Baufahrzeuge über die Pflasterung fahren müssen, dann ist alles sofort wieder kaputt. Daher warten wir noch ein wenig.“

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