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Realschule braucht Räume

Altlüner Gymnasiasten ziehen in Container

Lünen Ab Montag sollen vier Klassen des Altlüner Gymnasiums in Container auf dem Schulhofgelände ziehen. Eine weitere Klasse zieht aus dem „Neubau“ ins Hauptgebäude. Sanierungsmaßnahmen in der benachbarten Realschule Altlünen sind der Grund dafür.

Altlüner Gymnasiasten ziehen in Container

Die Container stehen auf dem Schulhof des Gymnasiums Lünen-Altlünen bereit. Foto: Peter Fiedler

In der Realschule Altlünen wird derzeit ein Brandschutzkonzept umgesetzt. Ziel, so ein Sprecher der Zentralen Gebäudebewirtschaftung (ZGL), ist eine „brandschutztechnische Ertüchtigung für einen Nutzungszeitraum der Schule von fünf Jahren“.

Mit der Maßnahme wurde bereits in den diesjährigen Sommerferien begonnen. Beendet werden sollen die Arbeiten Ende März 2018. Noch konnte der Unterricht nach den Ferien im Realschulgebäude stattfinden. Jetzt müssen Schüler und Lehrer kurzfristig umziehen. Und zwar in den „Neubau“ zwischen Gymnasium und Realschule, der von beiden Schulen genutzt wird. Nun bezieht die Realschule den gesamten Bau. Voraussichtlich ab Montag, 27. November.

Ergebnis der Raumluftuntersuchung abwarten

Dann ziehen vier Klassen des Altlüner Gymnasiums in Container, die bereits auf dem Gelände des Schulzentrums stehen. Routinemäßig müssen vorher nur noch die Ergebnisse der Raumluftuntersuchung in den Containern abgewartet werden, so Stadtsprecherin Marie-Christin Lux auf Anfrage.

Insgesamt sind es 24 Container, die auf dem Schulhofgelände aufgestellt wurden. In ihnen sollen vier Klassenräume mit Vorraum eingerichtet werden.

Der Unterricht der vier Klassen in den Containern soll bis zu den Sommerferien stattfinden, so die Planung von ZGL.

Zweiter Rettungsweg

„Eine weitere Klasse des Gymnasiums wird dann, voraussichtlich am Montag, aus dem Neubau in unser Hauptgebäude ziehen“, sagte eine Mitarbeiterin des Altlüner Gymnasiums.

Bei den Maßnahmen für das Brandschutzkonzept werden hauptsächlich die Bereiche der Klassenräume zu den Fluren brandschutztechnisch ertüchtigt. Zudem werden Brandschutztüren überarbeitet. Die Fachfirmen, beauftragt von ZGL, sollen auch einen neuen zweiten Rettungsweg aus dem 1. Obergeschoss erstellen. Auch die Brandmeldeanlage inklusive der Rauchmelder soll überarbeitet werden.

300.000 Euro Kosten
Für die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes sind Kosten in Höhe von 300.000 Euro veranschlagt, so der ZGL-Sprecher.

Auch wenn die Brandschutzsanierung an der Realschule Altlünen beendet ist, werden die Container noch gebraucht. Dann werden Schulklassen des Altlüner Gymnasiums in den Containern unterrichtet, während im Gebäude eine energetische Sanierung läuft. In die Räume des knapp 50 Jahre alten Gebäudes werden neue Fenster eingebaut.

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