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Fußball: Westfalenliga

Der Lüner SV will mit Mut zurück zum Erfolg

LÜNEN Drei Spiele, vier Punkte, Tabellenplatz zehn: Der Lüner SV ist durchwachsen in die neue Spielzeit der Westfalenliga 2 gestartet. Wo die Mannschaft nach dem Umbruch genau steht? Noch ungewiss. Weitere Gewissheit über die Stärke der Lüner bringt das Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellennachbarn Finnentrop/Bamenohl.

Der Lüner SV will mit Mut zurück zum Erfolg

Ersin Kusakci (l.) wird dem Lüner SV am Wochenende fehlen.

Fußball: Westfalenliga 2 Lüner SV - Finnentrop Sonntag, 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen

Im vergangenen Meisterschaftsspiel beim SC Neheim stimmten bei den Lünern weder Leistung noch Ergebnis (0:3). Zufriedener zeigte sich LSV-Trainer Mario Plechaty nach dem Testspiel am vergangenen Dienstag gegen den Oberligisten ASC 09 Dortmund (0:2). Da passten zumindest Leistung und Einstellung. Gegen Finnentrop/Bamenohl sollen am Sonntag nun sowohl Leistung als auch Ergebnis stimmen.

„Richtig Tempo drin“

Die Punkteausbeute liegt nach drei Spielen bei beiden Teams gleichauf (4). In der Tabelle trennt sie lediglich das Torverhältnis. Und hier lassen sich sowohl Stärken als auch Schwächen der Mannschaften ausmachen. „Finnentrop hat vorne richtig Tempo drin, die spielen immer sehr offensiv, sind dafür hinten anfällig“, sagt Mario Plechaty. Neun Gegentore haben die Gäste um Trainer Ralf Behle schon kassiert, das sind drei Gegentreffer im Schnitt. Vorne läuft es dafür mit acht erzielten Treffern schon ziemlich gut. „Wir erspielen uns immer viele Chancen, müssen aber noch cleverer und abgezockter werden“, sagt SG-Trainer Ralf Behle.

Anders bei Lünen

Bei den Lünern sieht das gewaltig anders aus. Dort drückt der Schuh vornehmlich im Offensivbereich. Erst zwei Mal netzte der LSV in dieser Saison ein. Damit das künftig besser funktioniert, fordert Plechaty von seinen Vordermännern mehr Mut. „Und wir müssen uns vorne mehr bewegen, mehr in die Tiefe gehen und nicht immer die Bälle abholen. Das haben wir im Training aber besprochen“, so Plechaty, dem weiterhin neben den Langzeitverletzten die beiden Außenspieler Ali Bozlar und Ersin Kusakci fehlen werden.

Ralf Behle muss ebenfalls umstellen. In der Vorwoche kassierten SG-Innenverteidiger Christopher Hennes und Stürmer Tim Schrage im Spiel gegen Erkenschwick (2:4) zwei Platzverweise. „Die Ausfälle tun uns schon verdammt weh“, sagt Behle. Schrage ist mit drei Toren aktuell gefährlichster Angreifer der SG. Gut für den LSV also. Die Zielvorgabe ist für Plechaty übrigens klar: „Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel und wir wollen, dass Finnentrop hinter uns bleibt“, sagt er. Und das funktioniert eben nur mit einem Sieg. 

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