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Personalplanung

Drei Verlängerungen und ein Abgang beim LSV

LÜNEN Volkan Ekici war in den vergangenen zwei Spielzeiten einer der Garanten des sportlichen Aufschwungs beim Fußball-Westfalenligisten Lüner SV. Sein vorerst letztes Spiel für den LSV hat Ekici aber bereits bestritten. Am Sonntag schaut er gegen Hordel gelbgesperrt zu, dann wechselt er zum Oberligisten Hammer SpVg.

Drei Verlängerungen und ein Abgang beim LSV

Volkan Ekici (l.) verlässt den Lüner SV.

Das hat der 26-Jährige, der das Team in dieser Saison gemeinsam mit Lukas Ziegelmeir als Kapitän angeführt hat, bestätigt. „Die Entscheidung steht bereits seit drei Wochen fest“, sagte Ekici. „Ich habe mich einige Mal mit Hamms Trainer Sven Hozjak ausgetauscht. Dann ging es schnell“, so der technisch versierte Mittelfeldakteur. Der Kontakt sei über Hamms Co-Trainer Alexander Lüggert, bis vergangenen Winter Coach von Westfalia Wethmar, zustande gekommen.

„Ich brauchte einen Tapetenwechsel. Ich möchte es noch einmal höher versuchen, nachdem meine Ausbildung jetzt beendet ist“, sagte Ekici, der in der Jugend für Borussia Dortmund spielte, 2010 zum türkischen Klub Besiktas Istanbul wechselte. Für Besiktas hatte der gebürtige Lüner einen Profi-Einsatz, es folgten türkische Zweitliga-Stationen. Im Januar 2013 kehrte Ekici nach Deutschland zurück. Über Fortuna Düsseldorf II und SV Rödinghausen landete er 2014 beim Lüner SV, tat sich im ersten Jahr nach einem Kreuzbandriss aber schwer.

Anteil am Aufstieg

„Wir haben ihm die Möglichkeit gegeben, sich fit zu machen. Nach Startschwierigkeiten hatte er maßgeblichen Anteil am Aufstieg“, sagte LSV-Sportdirektor Hasan Kayabasi. „Volkan ist ein begnadeter Fußballer. Wenn er fit ist, ist er für die Westfalenliga zu schade. Schade, dass er geht. Sportlich kann ich es verstehen. Die Tür ist für ihn bei uns immer offen“, so Kayabasi.

Auch Ekici blickt zufrieden zurück auf die Zeit in Lünen. „Ich habe viele neue Freunde gewonnen, hier herrscht ein familiäres Umfeld. Jetzt möchte ich mir selber aber zeigen, dass ich noch einmal höher angreifen kann“, sagte er. Gerne wäre er mit Hamm sogar in der Regionalliga angetreten, das Team verspielte aber den Aufstieg aber. „Das wäre cool gewesen. Doch auch so freue ich mich riesig“, sagte Ekici, der „den Aufstieg in die Westfalenliga und die Stadtmeisterschaft in Dortmund nie vergessen“ werde.

Mehr Zusagen

In Mittelfeldspieler Phil Rosenkranz (20), Außenverteidiger Ersin Kusakci (27) und Defensivakteur Samet Akyüz (28) haben jetzt die Spieler 12, 13 und 14 aus dem aktuellen Kader von Coach Mario Plechaty ihre Zusage für die Saison 2017/2018 gegeben. Hinzu kommen bislang acht sichere Neuzugänge: Davut Denizci, Alihan Kurgan, Jeffrey Malcharek, Mathias Göke, Ahmed Ersoy, Gianluca Reis, Louis Osmani und Ilja Petreian.

„Jede Woche bieten sich aber neue Leute an, die wir dann im Probetraining haben. Wenn da der eine oder andere für uns dabei ist, werden wir sicher noch zuschlagen“, sagt Kayabasi. „Ich sehe uns gerade in der Offensive noch nicht gut genug aufgestellt.“ Auch im Tor gibt es Handlungsbedarf. A-Jugend-Keeper Dogus Acar, der als dritter Torwart in den Westfalenliga-Kader rücken sollte, hat sich das Kreuzband gerissen.

Suche nach Torhüter

„Wir suchen noch einen jungen Torhüter“, sagt der Sportdirektor. Viel mehr muss aus Sicht von Mario Plechaty gar nicht passieren. Denn: „Der Kader soll ein wenig kleiner werden. Ich denke, wir werden mit 26 Spielern starten. Ich hoffe noch auf ein, zwei erfahrene Zugänge.“

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