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Fußball

Ein Lüner Quartett für die Halle

Lünen Im Vorjahr hat der Lüner SV die Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaften gewonnen. Dortmunder Vereine äußerten darüber ihren Unmut – erfolglos. In diesem Jahr nehmen nämlich vier Lüner Teams teil.

Ein Lüner Quartett für die Halle

Der Lüner SV, hier mit Kapitän Lukas Ziegelmeir (r.) im Duell gegen Brünninghausens Dominik Behrend, will in diesem Jahr mindestens die Zwischenrunde erreichen. Foto: Foltynowicz

Die Kugeln sind gezogen, die Gegner stehen fest. Am Montagabend loste Dr. Reinhard Rauball, Präsident der Deutschen-Fußball-Liga, im Deutschen Fußballmuseum die Vorrundengruppen der 34. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaften aus. Mit von der Partie sind in diesem Jahr (29. und 30. Dezember) auch vier Lüner Teams. Vorjahressieger und Westfalenligist Lüner SV wird neben dem Bezirksligisten BV Brambauer, dem A-Kreisligisten VfB Lünen und dem B-Kreisligisten BV Lünen an den Start gehen. Während der LSV und der BVB schon im vergangenen Jahr teilnahmen, feiern der VfB und der BV Premiere. „Ich kenne die Meisterschaften ja schon aus meiner aktiven Zeit beim TuS Eving. Ich freue mich drauf“, sagt Dennis Gerleve, Trainer des BV Lünen. Genau wie Mark Bördeling, Coach des VfB Lünen, sieht Gerleve das Turnier allerdings nur als große Spaßveranstaltung. „Wir gehen ohne Ziele ins Turnier. Die Jungs sollen einfach Spaß haben“, sagt Bördeling, für den die Meisterschaft in der Kreisliga A Priorität habe.

Etwas ambitionierter gehen der BV Brambauer und der Lüner SV die Titelkämpfe an. „Die Vorrunde wollen wir auf jeden Fall überstehen. Wir wollen so weit wie möglich kommen“, sagt Jascha Keller, Trainer des BV Brambauer. Die Hauptverantwortung für die Titelkämpfe wird allerdings Co-Trainer Dennis Köse tragen.

Auch Vorjahressieger Lüner SV hat sich vorgenommen, die Zwischenrunde zu erreichen. An eine Titelverteidigung – die Lüner siegten im Vorjahr dramatisch mit 1:0 gegen den BSV Schüren – glaubt Trainer Mario Plechaty nicht. „Die Chance liegt bei eins zu einer Million, dass wir das Ding nochmal gewinnen. Wenn es aber trotzdem klappen sollte, dann Hut ab“, sagt Plechaty.

Den Unmut mancher Dortmunder Klubs, die sich über die Teilnahme der Lüner Mannschaften beschwerten, können die heimischen Trainer bedingt verstehen. „Wir gehören zum Kreis Dortmund und sind eingeladen worden. Das haben Zuschauer und Vereine zu akzeptieren“, sagt Plechaty. Jascha Keller pflichtet ihm bei: „Wir spielen ja auch im Dortmunder Kreispokal. Es ist legitim, dass wir teilnehmen“, so Keller. Dennis Gerleve, der jahrelang für Eving gekickt hat, ergänzt: „Es ist nun mal eine Dortmunder Stadtmeisterschaft, die Vereine dort sind eine eingeschworene Gemeinschaft, für die das Turnier ein Highlight ist“. Die Vorrunde startet am 29. und 30. Dezember.

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