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Lippewerk

Geruchsbelästigung wird untersucht

LÜNEN Die Nase voll hatten viele, die vor einigen Wochen ihre Müll am Wertstoffhof ablieferten. Ein starker Geruch von Ammoniak lag in der Luft und beunruhigte die Lüner. Jetzt halten Mitarbeiter der Bezirksregierung am Lippewerk ihre Nase in die Luft.

Geruchsbelästigung wird untersucht

Das Lippewerk aus der Luft:

Die Nase in die Luft halten am Lippewerk derzeit Mitarbeiter der Bezirksregierung Arnsberg. Grund dafür ist der starke Ammoniakgeruch, über den sich in den vergangenen Wochen mehrere Kunden des Wertstoffhofs beschwert haben.  

Streifendienst in Sachen Gestank

„Wir ermitteln zurzeit in der Sache“, erklärt Dr. Christian Chmel, Sprecher der Bezirksregierung. Die Mitarbeiter würden in unregelmäßigen Abständen und zu unterschiedlichen Zeiten eine Art „Streifendienst“ fahren. So wolle man herausfinden, wie erheblich die Geruchsbelästigung ist. Als Ursache für den starken Ammoniakgeruch wird die auf dem Lippewerk ansässige Firma Befesa vermutet, die Salzschlacke verarbeitet. Der giftige Stoff ist bereits in geringen Mengen sehr geruchsintensiv.  

Keine gesundheitliche Gefährdung

„Es handelt sich jedoch um eine reine Geruchsbelästigung“, betont Chmel. Eine gesundheitliche Gefährdung für Kunden oder Mitarbeiter des Wertstoffhofs würde es nicht geben. Schon Anfang des Jahres wurden von der Bezirksregierung Messungen vorgenommen, die dies bestätigen.  

Gespräche führen

Dennoch wird das Thema in Arnsberg erst genommen. „Es ist keine angenehme Sache“, so Chmel. Deshalb möchte die Bezirksregierung, sobald die Erheblichkeit der Geruchsbelästigung feststeht, vor Ort mit der Firma Befesa sprechen. Dann soll geklärt werden, ob und wenn ja, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen.

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