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Fußball: Kreisliga A

Keine normale Niederlage für GS Cappenberg

CAPPENBERG Patrick Osmolski dürfte in dieser Woche mehr zum Psychologen als zum Trainer werden. Nach der „Schmach von Kamen“, der 0:7-Pleite beim neuen Spitzenreiter TSC Kamen, hatte der Trainer des Fußball-Kreisligisten GS Cappenberg die Höhe der Niederlage kurz danach noch nicht verdaut.

Keine normale Niederlage für GS Cappenberg

„Wir dürfen nicht den Fehler machen und uns wochenlang damit beschäftigen“, sagte Stürmer Tim Jesella.

„Als Trainer hatte ich das noch nie. Es ist brutal. Und es tut auch heute noch weh. Ich würde lügen, wenn ich etwas anderes behaupten würde“, sagte Osmolski am Montag. „Du hinterfragst dich natürlich auch als Trainer, ob du etwas anders hättest machen müssen. Aber ich weiß es nicht. Ich bin noch dabei, es zu verarbeiten“, sagte er weiter. Wie Tag und Nacht waren die Ergebnisse mit nur sieben Tagen Abstand: In der Woche zuvor hatte GS Cappenberg noch Unna mit 7:0 geschlagen, am letzten Spieltag war der Klub dann selbst untergegangen.

„Es war ein Dämpfer“, sagte auch Stürmer Tim Jesella, „kurz nach Spielschluss waren wir alle sehr enttäuscht. In der Woche davor haben vier noch davon gesprochen, wann wir mal 7:0 gewonnen haben, und dann fragt man sich, wann man zuletzt 0:7 verloren hat.“

Jesella rief aber auch zu neuem Mut auf. „Letztlich ist es auch nur ein verlorenes Spiel. Ob 0:3 oder 0:7 – wir haben das Spiel verloren. Wir dürfen nicht den Fehler machen und uns wochenlang damit beschäftigen“, sagte Jesella. „Tim hat recht“, sagte Osmolski. Wir haben ein nächstes Spiel vor der Brust.“ Kommenden Sonntag (15 Uhr, Am Kohuesholz, Cappenberg) spielt Cappenberg (11.) gegen den Königsborner SV (5.). Osmolski: „Wir können das wieder gut machen. Aber wir dürfen jetzt nicht in Selbstmitleid verfallen.“

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