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Seepark am Wochenende

Nerven der Anwohner liegen blank

LÜNEN Die Ereignisse am Seepark hallen in Lünen nach. Die Eskalation in Gewalt ist die eine Seite, Müll, Lärm und Parkplatzsuche die andere. Sobald das erste warme Wochenende des Jahres die Menschen ins Freie treibt, tauchen die Probleme rund um den See wieder auf.

Nerven der Anwohner liegen blank

Beschilderung zum Seepark.

 Die SPD fordert Ordnungspartnerschaften, bei denen Polizei und Ordnungshüter "Streife gehen". Die Stadt will über den Seepark auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung nehmen. "Denn die Lösung muss politisch diskutiert werden, vieles ist von heute auf morgen nicht umsetzbar", so Beigeordneter Matthias Buckesfeld.

430 Verwarnungen ausgesprochen 430 Verwarnungen erteilt die Ordnungsbehörde am ersten warmen Wochenende, 14 Fahrzeuge ließ sie abschleppen. "Bei den Anwohnern und Fahrzeugbesitzern haben die Nerven blank gelegen. Das ist der subjektive Eindruck unserer Kollegen", so Buckesfeld.

Es gibt beispielsweise den Ruf nach einer Einzäunung, nach Eintrittsgeld bis hin zu einer kompletten Schließung des Seeparks, die dann aber auch friedliche Nutzer treffe.

Negativschlagzeilen Die SPD ist der Meinung, dass den Anwohnern des Seeparks und zahlreichen Besuchern des Naherholungsgebietes solche Zustände nicht weiterhin zugemutet werden können. "Diese für Lünen einmalige und abwechslungsreiche Parklandschaft mit dem ökologisch wertvollen See darf nicht durch Negativschlagzeilen in Verruf gebracht werden", so Fraktionsvorsitzender Rolf Möller.

Einzäunung funktioniert nicht Die SPD glaubt nicht, dass eine Einzäunung und Eintritt des 60 Hektar großen Geländes Garant für kontrolliertes Verhalten seien. "Bei der Größe gibt es überall Schlupflöcher und die Randalierer werden durch Eintrittsgelder nicht abgeschreckt". Vielmehr sei das Gelände ein Erholungsgebiet, vor allem auch für die Kinder, die in den Ferien nicht verreisen.

Ordnungspartnerschaft Die SPD hält die Ordnungspartnerschaft zumindest für eine Teillösung. Im letzten Jahr ist diese Anregung an der Haushaltslage gescheitert. Jetzt soll das Thema nochmal neu diskutiert werden. "Was anderswo gut funktioniert, muss auch in Lünen möglich sein", so Möller.

 

 

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