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Fußball

Nichts für Schönspieler

Lünen Wenn die beiden A-Ligisten TuS Niederaden und GS Cappenberg am Sonntag aufeinandertreffen, dann zählt vor allem die Kampfbereitschaft.

Nichts für Schönspieler

Cappenbergs Sebastian Drews (l.) trifft am Sonntag auf den TuS Niederaden – auf Asche. Foto: Kremer

Das Fußball-Lokalduell erfolgt auf dem Niederadener Ascheplatz (14.30 Uhr, Kreisstraße 10, Lünen). Eigentlich wollte GS Cappenberg das Heimrecht tauschen, um auf seinem Kunstrasen zu spielen und das Rückspiel dann nächstes Jahr im Mai auf dem Rasenplatz in Niederaden austragen zu können. Doch der TuS stimmte nicht zu. „Niederaden erhofft sich dadurch leichte Vorteile. Das ist auch völlig legitim. Wir hätten aber schon gerne getauscht. Jetzt stellen wir uns auf eine kampfbetonte Partie ein. Da wird es keinen Schönheitspreis zu gewinnen geben. Das wird am Sonntag nicht viel mit schönem Fußball zutun haben“, sagt GSC-Coach Patrick Osmolski. Die Spielstätte in Niederaden ist bei den meisten Gegnern der A-Liga sehr unbeliebt.

„Mit schönem Fußball wird das wirklich nicht viel zutun haben. Da der Platz kleiner ist, muss man schneller reagieren und absolut wach sein. Da können auch öfter mal Bälle verspringen“, erklärt TuS-Trainer Stefan Urban. Seine Mannschaft hat aber den Vorteil, dass sie den Sportplatz gut kennt und auch unter der Woche die Trainingseinheiten auf Asche absolviert.

Auf beiden Seiten herrscht absolute Vorfreude auf das Spiel. Die Mannschaften kennen sich untereinander. Für Osmolski, der auch aus Lünen kommt, ist diese Partie besonders: „Vereinstechnisch haben die Begegnungen gegen Bork oder Wethmars U23 schon Derbycharakter für uns. Aber trotzdem sehe ich die Partie gegen Niederaden als Lokalduell und somit auch als besonders an.“

Revanche
Die große Vorfreude hält sich bei Urban, der mit Lünen an sich nicht viel zutun hat, in Grenzen: „Ich bin noch nicht lange dabei. Aber ich weiß, dass meine Spieler sich freuen. Wir haben im Pokal gegen Cappenberg verloren und wollen uns definitiv revanchieren.“ Wieder in die Erfolgsspur will GSC nach der deutlichen 0:4-Niederlage in Frömern kommen. Dabei hat sich die Mannschaft unter der Woche aussprechen können. „Die Reaktion im Training war gut. Ich hoffe, dass wir diesen Schwung auch mit nach Niederaden am Sonntag nehmen werden“, sagt Osmolski. Der Gastgeber hat zu Hause einen Lauf, gewann die letzten beiden Heimspiele. „Wir haben zu Hause zuletzt gute Spiele abgeliefert. Warum soll uns das nicht auch jetzt gegen Cappenberg gelingen?“, äußert sich Urban. Mit Blick auf die personelle Lage stehen bei beiden Mannschaften noch einige Fragezeichen hinter den Einsätzen mancher Spieler.

Hilgert fehlt
Bei Cappenberg waren Christian Kwiatkowski und Marius Mantei zuletzt ausgewechselt worden. Bei Niederaden fehlt weiter Mark Hilgert (Bänderriss). Auch Maurice Althoff wird weiter pausieren müssen. Wie beide Teams letztendlich aber auflaufen werden, bleibt bis Sonntag wohl noch offen.

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