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Fußball

Parnell Hegngi wirbelt auf drei Positionen

Lünen Hinten links, vorne links, vorne rechts: Parnell Hegngi, Spieler des Westfalenligisten Lüner SV, überzeugte am Sonntag auf dem gesamten Platz.

Parnell Hegngi wirbelt auf drei Positionen

Parnell Hegngi (l.) hilft dort, wo er kann. Foto: Foto: Goldstein

Parnell Hegngi ist wohl so etwas wie die personifizierte Variabilität im Fußball. Der Spieler des Westfalenligisten Lüner SV ackerte am Sonntag beim 1:0-Heimsieg gegen den Kirchhörder SC über die vollen 90 Minuten. Erst einmal nicht wirklich verwunderlich. Kurios dabei aber: Der 27-Jährige wechselte gleich drei Mal im Spiel seine Position.

Eigentlich ist Hegngi Stürmer. Oder zumindest ein Spieler für die Offensive. LSV-Trainer Mario Plechaty hatte den US-Amerikaner aber umfunktioniert. Zu einem Außenverteidiger. Hinten links startet Hegngi nun häufiger. So auch gegen Kirchhörde. Und der 27-Jährige machte seine Sache abermals gut, gewann viele wichtige Zweikämpfe und war mit ein Garant dafür, dass die Kirchhörder kaum zu Torchancen kamen.

Das Spiel der Lüner verlief am Sonntag im ersten Durchgang allerdings nicht nach den Wünschen Mario Plechatys. Daher stellte er um, wechselte Stürmer Aboubakar Fofana aus und zog Hegngi ein paar Meter nach vorne auf Linksaußen. „Parnell kann alle Positionen spielen. Wenn er vom Kopf noch schneller und ehrgeiziger wird, dann ist er noch stärker. Parnell weiß gar nicht, was er kann“, lobte Plechaty seinen Schützling nach dem Spiel.

Vorne links sorgte der US-Amerikaner dann für Betrieb und setzte Mittelstürmer Fabian Pfennigstorf in Szene. Doch wirklich lange spielte Hegngi dann nicht auf links. Weil sich Rechtsaußen Ersin Kusakci die Ampelkarte abholte, stellte Plechaty abermals um. Hegngi rückte auf rechts und sorgte dort für Betrieb. Bis zum Schluss. Bis der 1:0-Sieg unter Dach und Fach war.

Am Punktegewinn beteiligt war auch Torhüter Florian Fischer, der statt Michel Josch ins LSV-Gehäuse rückte. Eine Bauchentscheidung Plechatys: Er hat jeden Ball souverän gehalten. Sein Vorteil ist, dass er sehr erfahren ist“, so Plechaty über seine Entscheidung, die aber nicht für die kommenden Spiele zählen soll. Der Konkurrenzkampf bleibt weiter offen. Schon am Sonntag, 19. November (14.30 Uhr, Stimbergstraße 175, Erkenschwick) in Erkenschwick könnte Josch wieder das Tor hüten.

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