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Fußball: Kreisliga

Patrick Osmolski verfolgt das Derby aus der Ferne

CAPPENBERG Fußball-Kreisligist GS Cappenberg kommt aus dem Derbyfieber gar nicht mehr heraus. Nach dem 2:2 in der Vorwoche bei Westfalia Wethmars U23 treffen die Grün-Schwarzen am Freitagabend auf ihren nächsten Rivalen in der Liga.

Patrick Osmolski verfolgt das Derby aus der Ferne

Markus Brzenska Patrick Osmolski

Es sind aufregende Tage für Patrick Osmolski und seine Mannschaft. Der Trainer des Fußball-Kreisligisten GS Cappenberg absolviert am Freitagabend (19.30 Uhr, Am Kohuesholz, Selm) mit seiner Mannschaft bereits das zweite Derby binnen sechs Tagen. Zu Gast ist der wiedererstarkte PSV Bork – ein Spiel um die Ehre und um die lokale Vormachtstellung.

Osmolski selbst wird allerdings nicht an der Seitenlinie stehen. Er befindet sich im Urlaub und wird das Lokalduell aus der Ferne verfolgen. „Ich sehe das schon mit einem weinenden Auge. Ich wäre gerne dabei gewesen. Die Derby-Wochen sind die schönsten Wochen“, sagt der GSC-Coach. Für ihn wird dann Markus Brzenska die Mannschaft coachen. Brzenska muss neben den Langzeitverletzten noch auf ein Spieler-Quartett verzichten.

Kein Riss

Die Verletzung von Kapitän Benedikt Stiens erwies sich jedoch als nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. Kein Kreuzband- und auch kein Meniskusriss, sondern „nur“ eine Bänderdehnung im Knie. „Da hat er wirklich Glück gehabt. Wir hatten schon das Schlimmste befürchtet“, sagt Osmolski. Daneben stehen Tim Jesella, Fabian Wißmann und Andre Heisler nicht zur Verfügung.

Die personelle Lage beim Gegenüber aus Bork gleicht da schon einer Luxussituation. Bis auf Pascal Zander, der wegen einer Knöchelverletzung pausiert, sind alle Mann an Bord. Die Cappenberger müssen sich also auf einen guten Gegner einstellen, der zuletzt eine Serie von vier Siegen hintereinander hinlegte. „Bork hat sich mit den Leuten aus Selm und Olfen gut verstärkt. Die haben einen starken Lauf und stehen dort, wo wir am Ende stehen wollen“, sagt Osmolski.

"Ein Derby, das Spaß macht"

Bork ist mit 13 Punkten Vierter, die Cappenberger belegen mit drei Zählern weniger Rang sieben. Ingo Grodowski, Trainer des PSV, möchte zumindest einen Punkt aus Cappenberg entführen. „Das wird kein Derby, das auf die Knochen geht, sondern eines, das Spaß macht“, so der Borker.

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