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Handball

Sieg nach Stotterstart - Die Ergebnisse

Oberaden/Lünen/Brambauer Der Sieg war am Ende mehr als verdient. Dabei erwischten die Cobras, so der Spitzname der Oberadener Handballer, keinen guten Start. Die Gäste setzten sich schnell auf 2:0 ab. Eine bittere Niederlage mussten die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer am Samstagabend hinnehmen.

Sieg nach Stotterstart - Die Ergebnisse

Fabian Lauber, der in dieser Aktion einen Kunstwurf macht, hat mit seinem SuS einen Erfolg gefeiert. Foto: Foto: Goldstein

Handball, Verbandsliga
SuS Oberaden - HSG TuS/EK Spradow 31:27 (14:12)

Tim Fehring, der insgesamt ein starkes Spiel ablieferte, glich aber schnell wieder zum 2:2 aus. Dann drehte Oberaden das Spiel und führte phasenweise mit zwei Toren. Doch Spradow ließ sich noch nicht abschütteln, blieb immer in Schlagdistanz und glich zum 9:9 wieder aus (20.). Zur Pause schaffte der SuS es aber, mit einer hauchdünnen Führung in die Kabine zu gehen. Im zweiten Spielabschnitt baute Mats-Yannick Roth die Führung beim 20:16 per Siebenmeter erstmals auf vier Tore aus. Doch auch dann gaben die Gäste nicht auf, schafften es noch einmal, auf 21:23 zu verkürzen. Die Cobras bewahrten aber einen kühlen Kopf und legten noch einmal einen Gang zu. Beim 30:25 kurz vor Ende war das Spiel bereits entschieden.

Insgesamt war es ein solides Spiel der Cobras. Die zwischenzeitlichen Zeitstrafen brachten den SuS immer wieder zurück. Letztendlich war der Sieg aber nie in Gefahr. Neben Fehring, der die erste Halbzeit auf Linksaußen spielte und in Halbzeit zwei die Spielführung auf der Mitte übernahm, hob sich auch Keeper Börge Klepping hervor, der neben einigen Paraden auch vier Siebenmeter parierte. Zudem machte Linkshänder Fabian Lauber insbesondere in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel. Auch Bastian Stennei machte seine Sache in der Abwehr im Innenblock sehr gut. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Wir sind durch den Sieg wieder auf Platz drei hochgerutscht und bleiben somit in Schlagdistanz“, freute sich Katsigiannis.

Dank des Sieges bleiben die Cobras weiter oben dran. Mit 11:5-Punkten sind sie punktgleich mit dem Zweiten TuS Nettelstedt II. LIT Tribe Germania II bleibt noch ohne Niederlage und mit 14:2-Punkten auf dem ersten Tabellenplatz. Coach Katsigiannis gönnt seiner Mannschaft am Montag einen freien Tag. „Das kommt jetzt zur richtigen Zeit“, sagt er.

Team und Tore

SuS: Klepping/Makus – Lauber 6, Hajduk 3, Herold, Fehring 11/2, Katsigiannis 1, P. Stennei 4, Roth 3, B. Stennei, Holtmann, Rossfeldt 3

Landesliga

VfL Brambauer - FC Schalke II 30:31 (13:17)

Der VfL Brambauer verschlief den Start dieses Mal nicht und war sofort in der Partie. Bis zum 9:9 (15.) hielt Brambauer Schritt, ehe Schalke sich mit einem kleinen Zwischenspurt auf 12:9 absetzte. Diesen Vorsprung hielten die Gäste in der gut besuchten Halle bis zur Pause. Der VfL haderte im ersten Durchgang immer wieder mit den Schiedsrichtern, die einige stritte Entscheidungen trafen. ,,Wir fühlen uns nicht verpfiffen, aber benachteiligt“, sagte VfL-Trainer Nadim Karsifi.

Dennoch kämpfte sich seine Mannschaft in Halbzeit zwei heran. Der starke Leo Langmann erzielte nach 50 Minuten erstmals wieder den Ausgleich (25:25) und Brambauer schien die Oberhand zu gewinnen. Doch Schalke schenkte dem VfL inmitten dieser Phase immer wieder wichtige Tore ein und konnte sich vor allem auf Kreisläufer Jannis Erdmann verlassen. Das Brambauer Gespann im Tor zeigte aber auch keine gute Leistung.

Kim Freitag hatte trotzdem noch die Chance auf den Ausgleich. Sein Wurf aus neun Metern mit Ablauf der Uhr verfehlte das Tor jedoch deutlich. ,,Das war gut, was wir heute geliefert haben. Wir haben richtig gekämpft. Man hat aber immer noch gemerkt, dass wir noch nicht klug genug sind, um so ein Spiel zu drehen“, so Karsifi. Er habe aber einen Fortschritt ausgemacht. ,,Diese Niederlage tut weh, weil wir mindestens einen Punkt verdient gehabt hätten.“

Team und Tore

VfL: Welski, Greinert - Richter 1, Lüke 3, L. Langmann 7, Baggemann 4, Eder 8/2, Gärtner, P. Langmann 1, Forsmann 2, Freitag 3, Pape 1, Maurer

Bezirksliga Hellweg

SGH Unna Massen – Lüner SV 31:31 (16:14)

„Wir haben Charakter bewiesen und gezeigt, was wir in den kommenden Wochen benötigen werden. Den Kampfgeist und den Glauben an uns“, sagte Trainer Christian Neve. In Halbzeit eins verlief die Partie ausgeglichen. Der LSV setzte das um, was er sich vornahm. „Wären wir noch konsequenter gewesen, dann hätten wir durchaus mit drei, vier oder fünf Toren führen müssen“, resümierte Neve. In Halbzeit zwei hat Lünen den Gastgeber durch viele individuelle Fehler zwischenzeitlich auf die Siegerstraße gebracht.

So konnte Unna sich phasenweise auf sieben Tore absetzen. Doch der LSV gab nicht auf und kämpfte sich Tor für Tor heran. Dafür wurde das Team mit einem Punkt belohnt. „Das war der richtige Schritt in die richtige Richtung. Daran müssen wir weiter anknüpfen“, hofft Neve.

Team und Tore

LSV: Hangebrock – Hadac 3, Dornseifer, Gores, Schink, Höfler 1, Gärtner 4, J. Schlösser 2, Stroscher 11/3, Mai 4, Schmidt 1, Neve 5/2, Miehle

Frauen-Verbandsliga 2

ETSV Witten – VfL Brambauer 20:15 (10:7)

Gegen den Spitzenreiter aus Witten mussten die VfL-Frauen stark ersatzgeschwächt antreten. Demzufolge gab es auch die erwartete Niederlage. Trotz einiger Ausfälle von wichtigen Spielerinnen hielt Brambauer über das gesamte Spiel gesehen gut mit. Der ETSV Witten ging zu Beginn in Führung und gab diese auch nicht mehr ab. Insgesamt war das Spiel stark geprägt durch eine geringe Torausbeute. Die VfL-Abwehr stand bei nur 20 Gegentreffern gut. Dafür stockte es aber im Angriff. Der Gastgeber legte den Grundstein für den Sieg in der ersten Halbzeit, als er sich von 5:3 auf 10:5 absetzte.

Zwar waren die VfL-Frauen noch bemüht, verkürzten zur Pause auf 7:10. Doch das Team von Trainer Andre Schwedler verpasste es, in Halbzeit zwei nachzulegen. Von 13:10 baute der ETSV Witten seine Führung auf 15:10 aus. Die zwang Schwedler zu einem Time-Out. Dies half aber nicht viel. Durch diese Niederlage rutschten die VfL-Frauen auf Platz neun ab. „Wir haben eine starke Abwehrleistung gezeigt. Leider hat es im Abschluss gehapert“, so Schwedler.

Team und Tore

VfL: Sindermann – Holz 3, Ravelonjaka 4/2, Sahage, Plotek 3/2, Bauer, Pötter 3, Duve, Neumann 2, Lasshof, Umbescheidt

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