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Nach Untersuchung

Stadt: Nur ein Kreisverkehr soll verschönert werden

Lünen . Die Verwaltung hat nach Anträgen aus der Politik untersucht, welche Kreisverkehre künstlerisch gestaltet werden könnten. Die Liste der Kandidaten ist allerdings ziemlich schnell geschrumpft – auf nur einen einzigen.

Stadt: Nur ein Kreisverkehr soll verschönert werden

Das ist der Kreisverkehr, der Graf-Adolf-Straße, Marie-Juchacz-Straße und die Straße Im Hagen verknüpft. Seine Mittelinsel soll künstlerisch gestaltet werden. Foto: Peter Fiedler

Der Kreisverkehr südlich der neuen Lippebrücke soll künstlerisch gestaltet werden. Diesen Vorschlag macht die Stadtverwaltung. Nach ihren Angaben kommt von allen Kreisverkehren in Lünen nur dieser eine dafür in Frage. Jetzt liegt die Entscheidung beim Ausschuss für Stadtentwicklung, der am 28. November (17 Uhr, Rathaus) im Grundsatz grünes Licht geben soll. Danach will die Stadt die Planung einschließlich Kostenschätzung konkretisieren.

Wunsch der Politik

Aus der Politik war mehrfach der Wunsch geäußert worden, Lünens Kreisverkehre mögen schöner werden. Daraus wurde ein Prüfauftrag, den die Fachverwaltung abarbeitete. Sie ließ sich bei ihrer Beurteilung vor allem von Sicherheitsaspekten leiten. Danach scheiden zwei sogenannte Pseudokreisverkehre (mit einer befestigten kleinen Mittelinsel) und zwei Minikreisverkehre (mit überfahrbarer Mittelinsel) von vornherein aus. Bleiben noch sieben größere Kreisverkehre. Sie kommen laut Verwaltung nur in Betracht, wenn:

  • Auf allen zum Kreisel führenden Armen Tempo 30 gilt.
  • Kreisverkehr und Straßenumgebung durch ihre Gestaltung dazu beitragen, dass langsam gefahren wird und die Insel leicht angehügelt ist.
  • Keine Schwertransporte über den Kreisverkehr führen müssen.
  • Einzig der Kreisverkehr Graf-Adolf-Straße/Marie-Juchacz-Straße/Im Hagen erfüllt laut Verwaltung alle Kriterien, sodass nur dort „starre Hindernisse“ wie ein Kunstwerk oder eine landschaftsgärtnerische Gestaltung vertretbar seien.

Die Bäume auf den Inseln Laakstraße/Cappenberger Straße in Nordlünen und Willi-Melchers-Straße/Möllmannsfeld in Wethmar sieht die Stadt nicht als starre Hindernisse an. Die Laterne mitten auf der Insel des Kreisverkehrs in Wethmar sei zwar ein solches Hindernis, trage aber andererseits zur Verkehrssicherheit bei Dämmerung und Dunkelheit bei.

Felsbrocken schon weggeräumt

Beim Check aller Kreisverkehre ließ die Stadt bereits Felsbrocken am Kreisel Preußenstraße/Niederadener Straße in Horstmar und einen Baumstumpf im Pseudokreisel Gustav-Sybrecht/Karl-Haarmann-Straße in Brambauer entfernen. So sollen Folgen eines Unfalls gemindert werden.

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