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Pläne der Verwaltung

Stadt will Neubauten für Leo- und Osterfeldschule

Lünen Wie geht es mit Leo- und Osterfeldschule weiter? Beide sind marode, deswegen besteht dringender Handlungsbedarf. Die Verwaltung hat sich jetzt auf eine der vielen Varianten festgelegt. Klar ist: Teuer wird es in jedem Fall.

Stadt will Neubauten für Leo- und Osterfeldschule

Die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr. Foto: Grafik: Dittgen

Dass an den maroden Gebäuden von Leo- und Osterfeldschule etwas passieren muss, war lange klar. Jetzt hat die Verwaltung erstmals deutlich gesagt, welche Lösung sie favorisiert: Auf dem Gelände des Teilstandortes Virchowstraße der Osterfeldschule wird eine dreizügige Grundschule neu gebaut.

Das Gelände ist groß genug, dass in der Bauphase am Teilstandort weiter gelehrt und gelernt werden kann. Ist der Neubau fertig, ziehen alle Schüler und Lehrer vom bisherigen Hauptstandort der Osterfeldschule an der Bismarckstraße an die Virchowstraße in die Geist. Auf dem Gelände des bisherigen Hauptstandortes entsteht dann das neue Gebäude für die Leoschule, deren ehemaliges Gebäude die Stadt dann vermarkten kann. Beide Schulen sollen auch eine Turnhalle erhalten.

Rat entscheidet am Ende

Die „Kostenannahme“ der Verwaltung: 16,1 Millionen Euro. Das alles geht aus einer Vorlage hervor, über die der Ausschuss für Bildung und Sport am Donnerstag, 30. November, erstmals spricht, später noch der Haupt- und Finanzausschuss, und die Entscheidung fällt am Ende im Rat (14. Dezember).

Diese Kostenannahme ist bisher nur eine grobe Schätzung. Die werde verfeinert, wenn die Politik dem Plan der Verwaltung zustimmt, erklärt Schulamtsleiter Jürgen Grundmann am Montag auf Anfrage. Dann wolle die Stadt sich auch um Fördermittel bemühen.

Viele Szenarien

In vier anderen Szenarien hatte die Stadt unter anderem auch geprüft, ob eine Sanierung der bestehenden Gebäude möglich ist oder Neubauten an den bisherigen Standorten. Eine Variante wäre auch, alle drei Standorte an einem einzigen zu bündeln, der dann sechzügig wäre. Die von der Politik geforderte Suche nach komplett neuen Grundstücken war indes ergebnislos geblieben. Die Verwaltung hat sich schließlich für die oben skizzierte Variante 3 entschieden, aus mehreren Gründen:

  • In der Geist bleibt ein Standort erhalten.
  • In der jetzigen Bauweise wird inklusiver Unterricht für förderbedürftige Kinder durch den Grundzuschnitt erschwert. Dieser Zuschnitt lässt sich auch bei einer Sanierung nicht ändern. Hier helfen nur Neubauten.
  • Eine sechszügige Schule wäre für Grundschulkinder „eine kaum überschaubare Größe“. Eine solche Schule würden dann immerhin knapp 700 Kinder besuchen.

Die Reaktionen sind positiv

Die beiden Schulleiter wären mit einer solchen Lösung zufrieden: „Wir würden uns über einen Neubau freuen“, sagt Iris Lüken, Leiterin der Osterfeldschule. Gut wäre auch, dass die beiden Standorte, jetzt noch Luftlinie knapp zwei Kilometer entfernt, dann wiedervereint wären. Außerdem würde so das Einzugsgebiet der beiden Schulen getrennt.

Das begrüßt auch Matthias Flechtner, Leiter der Leoschule: „Das Szenario 3 ist das, was wir wollen“, sagt er am Montag. „Eine Renovierung der Bestandsgebäude hätte bedeutet, dass wir in einer Baustelle oder Containern leben müssen. Das bleibt uns so erspart.“

Dass die Anmeldezahlen fürs kommende Schuljahr (siehe Grafik) deutlich sinken, beunruhigt ihn nicht: „Das haben wir alle sieben, acht Jahre, dass es so einen Einbruch gibt“, das hänge wohl damit zusammen, dass es im Umfeld weniger Kinder gibt. Eine längerfristige Entwicklung sieht er darin nicht.

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Die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr.

Grafik: Dittgen

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